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Zeitung: Sachsen-Anhalt sucht Retter für alte Häuser

Archivmeldung vom 01.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wappen von Sachsen-Anhalt
Wappen von Sachsen-Anhalt

Das Landesverwaltungsamt sucht mit einer neuen Initiative verstärkt Käufer für denkmalgeschützte Gebäude in Sachsen-Anhalt, die vom Verfall bedroht sind und deren Besitzer oft nicht in der Lage sind, die Objekte zu sanieren oder zumindest zu erhalten. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung in ihrer Montagausgabe.

Ziel der Aktion "In liebevolle Hände abzugeben" ist es, die Öffentlichkeit bei Exkursionen vor Ort auf Kirchen, Häuser, Schlösser und Villen aufmerksam zu machen, um potenzielle Interessenten zu finden. "In Köthen konnten wir bereits einen kleinen Erfolg verbuchen", sagte Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. "Dort laufen schon Verhandlungen mit zwei Interessenten. Ich hoffe sehr, das wir auch für andere Städte Ähnliches erreichen können", so der Behördenchef. Rund 38 000 denkmalgeschützte Gebäude gibt es in Sachsen-Anhalt, viele sind in einem sehr schlechten baulichen Zustand. "Wir schätzen, dass zehn bis 20 Prozent akut vom Verfall bedroht sind", sagte Denis Vopel, Sprecherin des Landesverwaltungsamtes, das auch Obere Denkmalschutzbehörde ist. "Für uns ist es wichtig, die Gebäude vor dem Verfall zu retten", sagte sie. "Die privaten Besitzer oder die Städte und Gemeinden sind oft nicht in der Lage, das zu stemmen."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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