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Thunberg kritisiert ungerechte Impfstoffverteilung

Archivmeldung vom 09.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Greta Thunberg bei einer Sitzung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments in Brüssel (4. März 2020)
Greta Thunberg bei einer Sitzung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments in Brüssel (4. März 2020)

Bild: European Parliament - Diese Datei ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei: Greta Thunberg urges MEPs to show climate leadership (49618310531).jpg, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88931682

Klimaaktivistin Greta Thunberg hat ihre Teilnahme an der UN-Klimakonferenz 2021 in Glasgow in Frage gestellt. Zudem hat sie in Zweifel gezogen, dass die Konferenz unbedingt zur geplanten Frist stattfinden sollte: Grund dafür sei die ungleiche Verteilung von Impfstoffen. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "Natürlich würde sie sehr gerne an der COP26 in Glasgow teilnehmen, schrieb sie auf Twitter. „Aber nicht, wenn nicht alle unter den gleichen Bedingungen dabei sein können. Im Moment werden in vielen Ländern gesunde junge Menschen vakziniert, oft auf Kosten von Risikogruppen und Beschäftigten, die an vorderster Front stehen (hauptsächlich aus dem globalen Süden, wie üblich...)“, beanstandete sie und kritisierte die ungleiche Verteilung von Impfstoffen weltweit.

„Wenn Menschen nicht vakziniert werden und reisen können, um gleichmäßig vertreten zu sein, ist das undemokratisch und würde das Problem verschärfen“, äußerte Thunberg.

„Impfnationalismus wird die Pandemie nicht bekämpfen. Globale Probleme brauchen globale Lösungen“, fügte sie hinzu.

Wenn die Weltklimakonferenz verschoben werden müsse, bedeute dies nicht, dass auch die dringenden notwendigen Aktivitäten gegen die Klimakrise ebenfalls aufgeschoben werden müssten, so Thunberg weiter. „Wir müssen weder auf Konferenzen noch auf irgendjemanden oder irgendetwas warten, um unsere Emissionen drastisch zu reduzieren. Solidarität und Handeln können heute beginnen.“

Die Konferenz online abzuhalten wäre für sie nicht optimal, betonte die Aktivistin. Denn Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen und der Zugang zu Computern seien auf der Welt „extrem ungleich“ verteilt. „In diesem Fall würde uns die Vertretung derjenigen fehlen, deren Stimmen am meisten gehört werden müssen, wenn es um die Klimakrise geht“, äußerte sie.

Mit ihren Tweets erläuterte Thunberg ihre Haltung, die sie gegenüber dem Sender BBC zum Ausdruck gebracht hat. Zuvor war berichtet worden, dass die Aktivistin nicht plane, Ende 2021 zur Weltklimakonferenz nach Glasgow zu reisen. „So wie es jetzt ist, denke ich nicht, dass ich zur COP kommen werde, weil das auf die richtige Weise geschehen muss“, sagte sie.

Ihrer Meinung nach sollte der Klimagipfel nicht abgesagt, aber vielleicht verschoben werden. „Am besten wäre natürlich, wenn sich alle so schnell wie möglich impfen lassen würden, damit alle unter gleichen Bedingungen teilnehmen können.“ "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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