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Werden Eigenheime zur Schuldenfalle? Makler packt aus: Das steht dem Markt für Einfamilienhäuser jetzt bevor

Archivmeldung vom 12.04.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.04.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Alexander Lang
Alexander Lang

Bildrechte: LH Immoconsulting GmbH Fotograf: LH Immoconsulting GmbH

Angesichts der stark gestiegenen Hypothekenzinsen müssen Millionen von Eigenheimbesitzern jetzt neu rechnen: Bereits im Laufe des vergangenen Jahres stieg der Sollzins für eine zehnjährige Zinsbindung auf rund 4,2 Prozent. Wer vor acht Jahren eine Immobilie für schmale ein Prozent finanzierte, muss bald nachfinanzieren - und seine Rate unter Umständen mehr als verdoppeln.

"Der Zinsanstieg bedeutet für viele Eigenheimbesitzer ungeplant hohe Kosten, die nicht tragbar sein werden. Somit sind ihnen die Hände gebunden und ein Verkauf bleibt als einziger Ausweg", erklärt Alexander Lang. Er ist Investor, Projektentwickler sowie Coach und weiß genau, wie die Situation am Markt aussieht: Panik macht sich breit.

In diesem Ratgeber beleuchtet er die möglichen Auswirkungen der gestiegenen Zinsen und verrät, was Hausbesitzer jetzt für Optionen haben.

Top-Zinsen auf Basis der Wertsteigerung sichern

Vor zehn Jahren belief sich der durchschnittliche Zinssatz auf ungefähr drei Prozent. Wurde Eigenkapital beim Hauskauf eingebracht, reduzierte er sich im Mittel auf 2,5 Prozent. Heute müssen Eigentümer circa vier Prozent für ihre Anschlussfinanzierung aufbringen. Da sie über die letzten zehn Jahre hinweg getilgt haben, ist ihre Kredithöhe entsprechend niedriger. Das ist eine gute Nachricht für Immobilienbesitzer.

Wurde ein Reihenhaus vor zehn Jahren für 300.000 Euro erworben, schätzen Banken den Wert eines Reihenhauses heute je nach Lage auf 500.000 bis 600.000 Euro. Beläuft sich die verbleibende Kredithöhe nun auf 250.000 Euro, ergibt sich für das Kreditinstitut lediglich eine 50-Prozent-Beleihung. Sie geht für Immobilienbesitzer mit Top-Zinsen einher. 3,5 Prozent oder vier Prozent könnten das trotz weiterhin steigender Zinsen auch in Zukunft sein. Aufgrund der hälftigen Beleihung und attraktiven Zinsen wird die jährliche Belastung für Eigentümer somit identisch bleiben.

Dennoch: Vorsicht ist geboten

Der Immobilienmarkt wird von einer Panik beherrscht, die viele Eigentümer bis dato nicht kannten. Vorsicht ist dabei berechtigt. Das trifft insbesondere dann zu, wenn erst ab 2024 oder 2025 im Anschluss an eine 1-Prozent-Finanzierung nachfinanziert wird. Schließlich kann niemand voraussehen, wie hoch das Zinsniveau zukünftig sein wird. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit könnte es dem heutigen Stand von circa vier Prozent entsprechen. Ist das der Fall, würde sich die monatliche Rate bei einer Nachfinanzierung im schlimmsten Fall verdoppeln.

Enorm viele Zwangsversteigerungen sind dennoch unwahrscheinlich. Letztlich haben die meisten Eigentümer auch bei einer 1-Prozent-Finanzierung über das vergangene Jahrzehnt zwischengetilgt. Die Immobilien-Panik in ihrer momentanen Ausprägung ist also überzogen, was viele Banken bestätigen. Zudem zeigen sich diese in der Regel gesprächsbereit, um Zwangsversteigerungen abzuwenden.

Einen kühlen Kopf bewahren

Eine baldige Anschlussfinanzierung muss kein Grund für schlaflose Nächte sein. Das zeigt die Erfahrung, aber auch die Einschätzung zahlreicher Immobilien-Experten. Hausbesitzer sollten sich also nicht von der derzeitigen Panik mitreißen lassen. Es gilt vielmehr, einen kühlen Kopf zu bewahren. Schließlich ist die Finanzierung auf dem deutschen Immobilienmarkt grundsätzlich solide. In der Regel wird circa 20 Prozent Eigenkapital eingebracht und auch die Kreditinstitute sind an einer erfolgreichen Nachfinanzierung interessiert.

Quelle: LH Immoconsulting GmbH (ots)

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