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Jacob Schrot gewinnt bei Finalshow von "Ich kann Kanzler!"

Archivmeldung vom 20.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der 18-jährige Schüler Jacob Schrot aus Brandenburg/Havel hat am späten Freitagabend, 19. Juni 2009 bei der politischen Talentshow "Ich kann Kanzler!" im ZDF den ersten Platz errungen.

"Es war eine unentbehrliche Erfahrung, die ich nie missen möchte. Ich habe mich wirklich gut gefühlt dabei", freut sich der Sieger. Und wie geht es jetzt weiter? "Jetzt werde ich erst mal schlafen und mein Erfolg wird hoffentlich viele Jugendliche bewegen, sich politisch zu interessieren."

Auch Steffen Seibert ist beeindruckt vom Sieger: "Jacob hatte ja schon beim Vorentscheid überzeugt, ich war mir aber sicher, dass er bei der großen Show mal ins Straucheln gerät. Aber auch hier in Berlin hat er sich toll geschlagen."

72,6 Prozent hat Jacob Schrot bei der entscheidenden Abstimmung durch die Fernsehzuschauer erhalten. Auf den zweiten Platz kam Philip Kalisch, 30, aus Hamburg. "Wir hatten hier die Gelegenheit, uns gegen Politikverdrossenheit einzusetzen und für unsere politischen Ideen zu werben", sagte der im Finale Unterlegene. Dritte wurde die türkischstämmige Schülerin Nuray Karaca, 18, aus Wiesbaden.

"Solange wir solche jungen Leute in Deutschland haben, brauchen wir um die Demokratie nicht zu fürchten", so Peter Frey, Hauptstadtstudioleiter des ZDF, der in einer der Testrunden die Kandidaten geprüft hat.

Über 2500 junge Frauen und Männer hatten sich mit ihren Ideen für Deutschland bei "Ich kann Kanzler!" beworben. Vierzig von ihnen durften in einer Vorentscheidung in Bonn vor die Jury treten, die aus Günther Jauch, Henning Scherf und Anke Engelke bestand. Die nach Ansicht der Jury besten sechs waren ins Finale am Freitag eingezogen und mussten dort verschiedene Tests bestehen, die ihre Ideen und Argumente auf die Probe stellten.

Quelle: ZDF

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