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Vulkanologe kritisiert europäische und deutsche Flugsicherung

Archivmeldung vom 12.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eyjafjallajökull: Eruption im April 2010. Bild: David Karnå / de.wikipedia.org
Eyjafjallajökull: Eruption im April 2010. Bild: David Karnå / de.wikipedia.org

Der Würzburger Vulkanologe Bernd Zimanowski hat Behörden der Flugsicherung wie Eurocontrol oder die Deutsche Flugsicherung kritisiert. "Es ist schon ein bisschen verwunderlich, dass aus dieser Ecke überhaupt keine Kontaktaufnahme kommt, auch nicht von deutscher Seite", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Dabei seien den bisherigen Regeln für das Verhängen von Flugverboten Modellrechnungen mit Aerosol-Konzentrationen zugrunde gelegt. Wenn das Problem Vulkanasche sei, "taugen die aber nichts", sagte Zimanowski. Es gebe bislang zu wichtigen Fragen keine klaren Antworten: "Wie stelle ich die Aschekonzentration zuverlässig fest? Welche Grenzwerte legen wir fest im Bezug auf die Sicherheit des Flugverkehrs?" Die Flugsicherungsbehörden waren bereits Mitte April in die Kritik geraten, weil sie ihre Verbote für den Luftverkehr in der Folge des isländischen Vulkanausbruchs angeblich auf eine zu geringe Datenbasis gründeten.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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