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Beratungsstelle klagt über sexuelle Belästigung im Kulturbetrieb

Archivmeldung vom 17.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Sexuelle Belästigung im Bundestag? (Symbolbild)
Sexuelle Belästigung im Bundestag? (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Geile Chefin vernascht ihre Mitarbeiter" (https://www.youtube.com/watch?v=Y95k4ypugSE) /CC0/ Eigenes Werk

Die sogenannte "Themis-Vertrauensstelle" in Berlin sieht sexuelle Belästigung im Kulturbetrieb als strukturelles Problem. Es hätten sich bislang 255 Personen an sie gewandt, zu etwa 90 Prozent Frauen, sagten die Beraterinnen Maren Lansink und Marina Fischer dem "Spiegel".

In den mehr als 500 Beratungsgesprächen sei es um alle Formen von Machtmissbrauch gegangen, vom "Anstieren" über anzügliche Bemerkungen bis zu schweren Straftaten. Innerhalb des ersten Jahres hätten sie elf Vergewaltigungsvorwürfe erreicht. Bei zwei Fünfteln der Vorkommnisse habe es sich um körperliche Belästigungen gehandelt. Der überwiegende Teil der Fälle liege höchstens zwei Jahre zurück. "Die Branche hat ein strukturelles Problem", so die Psychologin Fischer. Seit Oktober 2018 berät die Themis-Vertrauensstelle in Berlin Kulturschaffende aus Film, Fernsehen und Theater, die Opfer sexueller Belästigung geworden sind.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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