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Gewitterregen brachten bei Waldbrandgefahr kaum Entspannung

Freigeschaltet am 13.06.2019 um 18:07 durch Andre Ott
Nicht jede dicke Wolke bringt Regen: In unbelasteter Luft regnet diese Wolke über dem Amazonas normal ab (links). Aus einer anderen Wolke vom selben Tag fiel kein Regen, da sie mit vielen Aerosolen durch Brandrodungen belastet war - die Tropfen blieben zu klein (rechts).  Bild: links: Meinrat Andreae, MPI für Chemie; rechts: Daniel Rosenfeld, Hebrew University, Jerusalem
Nicht jede dicke Wolke bringt Regen: In unbelasteter Luft regnet diese Wolke über dem Amazonas normal ab (links). Aus einer anderen Wolke vom selben Tag fiel kein Regen, da sie mit vielen Aerosolen durch Brandrodungen belastet war - die Tropfen blieben zu klein (rechts). Bild: links: Meinrat Andreae, MPI für Chemie; rechts: Daniel Rosenfeld, Hebrew University, Jerusalem

Die starken Regenfälle der jüngsten Unwetter mindern das Waldbrandrisiko nach Ansicht von Experten kaum. Andreas Marx, Leiter des Klimabüros am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig sagte dem Nachrichtenportal T-Online, die Feuchtigkeit aus diesen heftigen Niederschlägen gelange auch in den besonders von Trockenheit betroffenen Gebieten nur in Tiefen bis maximal fünf Zentimeter.

Der größte Teil des Wassers fließe oberirdisch ab oder verdunste, so Marx, der auch den "Dürremonitor Deutschland" verantwortet. Deshalb werde die Waldbrandstufe vielerorts am Freitag wieder angehoben. Werner-Sigwart Schippel, Präsident des Landesfeuerwehrverbands Brandenburg, bestätigte dem Nachrichtenportal diese Einschätzung. "Die Waldbrandgefahr kommt sehr schnell wieder." Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes waren am Dienstag beim Unwetter in Berlin und Potsdam bis zu 80 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter gefallen. Am Mittwoch wurden im Vogtland bis zu 45 Liter registriert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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