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Studie: Bei jedem vierten Rentner gehört die eigene Immobilie noch der Bank

Archivmeldung vom 10.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kredithai / Halsabschneider / Wucherer / Bank / Zinsknechtschaft / Meudalismus (Symbolbild)
Kredithai / Halsabschneider / Wucherer / Bank / Zinsknechtschaft / Meudalismus (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Mehr als die Hälfte der Senioren in Deutschland besitzt ein Eigenheim und lebt im Alter mietfrei. Aber der Weg zu den eigenen vier Wänden war steinig: Zwei Drittel dieser Gruppe investierte während des Berufslebens ihr Geld überwiegend in die eigene Immobilie. Viel zusätzlich sparen konnten die heutigen Rentner deshalb nicht, der Großteil des Vermögens steckt im Haus oder in der Wohnung.

Jeder Vierte hat es bis zum Renteneintritt zudem nicht geschafft, die Immobilienschulden vollständig zu tilgen. Das zeigt eine Studie der Deutsche Leibrenten AG unter mehr als 1.000 Bundesbürgern im Ruhestand.

"Viele Rentner stecken in einem wirtschaftlichen Dilemma fest: Einerseits haben sie zeit ihres Lebens gespart und fleißig für den Ruhestand vorgesorgt, andererseits können sie ihr gebundenes Vermögen nicht freisetzen, weil sie ihr liebgewordenes Heim und ihre vertraute Umgebung nicht aufgeben wollen", sagt Friedrich Thiele, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Leibrenten AG. Statt einen sorglosen Lebensabend zu genießen, gilt für viele Menschen auch im Alter: gut haushalten und sich finanziell einschränken. Für jeden zweiten Befragten würde sich die finanzielle Situation deutlich verbessern, wenn das in der Immobilie gebundene Vermögen genutzt werden könnte.

Kürzertreten nach der Erwerbsphase

Die Studienergebnisse belegen, wie stark der Renteneintritt belastet: Für 56 Prozent der Befragten hat sich die finanzielle Situation im Ruhestand verschlechtert. Und auch der Blick in die Zukunft verheißt keine Besserung: Rund 30 Prozent erwarten eine weitere finanzielle Verschlechterung in den kommenden fünf bis zehn Jahren. Die Tilgung von Restschulden auf der Immobilie ist da kaum zu schaffen. "Unsere Erfahrungen zeigen: Wer das eigene Heim bis zum Renteneintritt nicht abbezahlt hat, vererbt die Schulden an die Nachkommen", erklärt Thiele. Um die finanziellen Mittel für den gewohnten Lebensstandard, notwendige Umbaumaßnahmen und Kosten wie beispielsweise für die Gesundheitspflege freizusetzen, hat sich laut Thiele das Konzept der Immobilien-Rente bewährt.

"Wir bieten mit unserem Modell vielen Eigenheimbesitzern die Möglichkeit, endlich schuldenfrei zu werden. Die Immobilien-Rente löst das Dilemma. Es ermöglicht Senioren, weiterhin im eigenen Haus wohnen zu bleiben und trotzdem das Vermögen zu nutzen", sagt Thiele. Denn bei einer Immobilien-Verrentung wird das eigene Haus oder die Wohnung zwar verkauft, die ehemaligen Eigentümer bleiben jedoch lebenslang mietfrei darin wohnen. Zudem erhalten sie eine monatliche Rentenzahlung, eine Einmalzahlung oder eine Kombination aus beidem. Beides, das mietfreie Wohn- oder Nießbrauchrecht und die Leibrente, werden notariell verankert und im Grundbuch eingetragen. "Damit sind die Ruheständler bis zum Lebensende abgesichert, sie können so lange sie wollen in ihrer Immobilie wohnen bleiben. Und selbst wenn sie später einmal in ein Pflegeheim umziehen, profitieren sie von den Einnahmen einer Vermietung. Gerade in Anbetracht der aktuell hohen Immobilienpreise können die Senioren mit diesem Modell der Zukunft beruhigt entgegensehen", so Thiele.

Quelle: Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG (ots)


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