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Beschneidungen Ethikrat will voraussichtlich auf ausführliches Votum verzichten

Archivmeldung vom 23.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Durchführung einer Brit Mila. Die Beschneidung ist im Judentum weit verbreitet.
Durchführung einer Brit Mila. Die Beschneidung ist im Judentum weit verbreitet.

Foto: Cheskel Dovid
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Deutsche Ethikrat wird auf die Erarbeitung eines ausführlichen Votums zum Thema Beschneidung voraussichtlich verzichten. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Online-Ausgabe) unter Berufung auf Mitglieder des Ethikrates. Dafür fehle schlicht die nötige Zeit, heißt es.

Schließlich wolle die Bundesregierung noch in diesem Herbst einen Gesetzentwurf vorlegen. Außerdem fehle es an den dazu erforderlichen Daten. Der Deutsche Ethikrat will heute über das Thema Beschneidung beraten. Die Meinungen gehen auseinander. Zu anderen Themen hatte der Rat in der Vergangenheit grundlegende Stellungnahmen erarbeitet.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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