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Bundespolizeidirektion München: 7.700 EUR wieder bei rechtmäßigem Besitzer

Freigeschaltet am 10.07.2019 um 15:34 durch Andre Ott
Bild: Bundespolizei
Bild: Bundespolizei

Am Samstagabend (6. Juli) holte die Tante des Verlierers einen Rucksack, der am 2. Juli von einem DB-Zugbegleiter bei der Bundespolizei in München abgegeben worden war (wir berichteten mit Pressemitteilung Nr. 159 vom 3. Juli 2019), samt dessen wertvollen Inhalt von u.a. 7.700 EUR Bargeld und 30 Tafeln Schokolade bei der DB-Fundstelle in München ab.

Am 2. Juli wurde gegen 10 Uhr im ICE 1221 am Fernbahnhof Flughafen Frankfurt/Main ein prall gefüllter Rucksack, der niemanden zugeordnet werden konnte, aufgefunden. Ein 31-Jähriger Zugbegleiter aus Mittelfranken hatte das wertvolle Gepäckstück nach der Ankunft des ICE in München bei der Bundespolizei abgegeben. Da sich niemand meldete, wurde am 3. Juli eine Pressemitteilung verfasst. Dank der medialen Veröffentlichung meldete sich im Laufe des 4. Juli eine überglückliche Vietnamesin bei der Münchner Bundespolizei. Sie gab an, ihr Neffe hätte den Rucksack verloren und sie hätte deswegen leider erfolglos zahlreiche Polizeidienststellen auf der Zugstrecke abtelefoniert.

Die Frau aus Mühlhausen/Thüringen konnte mehrere weitere Inhaltsstücke aus dem Rucksack, die bei der Fahndungsmeldung nicht genannt worden waren, aufzählen und genauestens beschreiben. Am Samstagabend holte sie den Rucksack samt wertvollem Inhalt bei der DB-Fundstelle im Münchner Hauptbahnhof ab. Dorthin war das Fundstück verbracht worden, nachdem ein Straftatverdacht von der Bundespolizei ausgeschlossen worden war. Auf Nachfrage erzählte sie, ihr Neffe, der in Polen arbeitet, aber aus Vietnam stammt, hatte den Rucksack im ICE beim Aussteigen vergessen. Er saß am 2. Juli bereits in Frankfurt im Flugzeug als das wertvolle Gepäckstück in München abgegeben worden war. Geld und Schokolade waren für die Familie zu Hause bestimmt.

Quelle: Bundespolizeidirektion München (ots)

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