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A60/Ingelheim: Falschfahrer verursacht schweren Verkehrsunfall

Archivmeldung vom 14.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Brennendes Auto auf der A60 in Höhe der Anschlusstelle Ingelheim West. Bild: Polizei
Brennendes Auto auf der A60 in Höhe der Anschlusstelle Ingelheim West. Bild: Polizei

Am Samstag, 14.03.2020, gegen 03:00 Uhr, stieß ein ein Falschfahrer auf der A60 bei Ingelheim frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Mehrere Zeugen meldeten zunächst auf der Richtungsfahrbahn Bingen, zwischen Bingen und Ingelheim West, ein entgegenkommendes Fahrzeug.

Mindestens ein Autofahrer konnte dem "Geisterfahrer" noch ausweichen. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Ingelheim- West prallte der 40-jährige Falschfahrer aus Heidelberg mit seinem Opel Astra frontal mit einem entgegenkommenden Kia Optima eines 28-jährigen Bad-Kreuznachers zusammen. Beide Autofahrer wurden bei dem Unfall Schwerstverletzt. Der 40-Jährige aus Heidelberg wurde zunächst von der zuerst eingetroffenen Polizeistreife reanimiert und anschließend durch einen Rettungsdienst mit Lebensgefahr in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert. Der 28-jährige Bad-Kreuznacher erlitt durch den Zusammenprall ebenfalls schwerste Verletzungen. Der Opel des Falschfahrers brannte an der Unfallstelle völlig aus.

Die A60 musste zwischen Ingelheim Ost und Ingelheim West bis gegen 6 Uhr voll gesperrt werden. In Richtung Darmstadt fließt der Verkehrs mittlerweile wieder, in Richtung Bingen dauert die Sperrung für noch etwa eine Stunde an. Wieso der Mann aus Heidelberg die falsche Richtungsfahrbahn benutzte, und wo er auf die Autobahn falsch aufgefahren war, ist bis lang nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an, die Staatsanwaltschaft Mainz hat das Verfahren übernommen. An der Unfallstelle waren die Feuerwehr Ingelheim, Rettungsdienste sowie Polizei aus Bingen, Ingelheim, Heidesheim und Mainz eingesetzt.

Quelle: Verkehrsdirektion Mainz (ots)

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