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Russischer Supermarkt verspottet Obama als Affen

Archivmeldung vom 12.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: twitter.com, Will Stevens
Bild: twitter.com, Will Stevens

Die gehobene russische Supermarktkette Bahetle muss sich wegen eines angebotenen Schneidbretts kritisieren lassen, das US-Präsident Barack Obama als Affen verspottet. Nachdem auch die US-Botschaft in Moskau auf den fragwürdigen Artikel aufmerksam wurde, entschuldigte sich das Unternehmen öffentlich.

Laut Bahetle wurde das Hackbrett auch nach Kritik in den sozialen Medien wieder aus den Regalen genommen. Eigenen Angaben nach hatte sich das Verkaufspersonal die Ware beim Einräumen nicht so genau angesehen. "Der Verkauf der Schneidbretter wurde gestoppt. Uns tut es leid, solch ein Produkt angeboten zu haben. Für uns ist es inakzeptabel, dass ein Geschäft als ein Ort der politischen Provokation benutzt wird", lässt sich Bahetle-Sprecherin Valentina Moiseyeva von der Agentur TASS zitieren.

Doch damit nicht genug: Das Management der Supermarktkette hat wegen dem Schneidbrett, das zugleich als Kalender für 2016 dienen soll, bereits eine formale Beschwerde gegen den Lieferanten eingebracht. Aufmerksam wurden Kunden auf den Artikel in einer Filiale der Firma in der Region Tatarstan. Eine offizielle Stellungnahme der US-Botschaft in Moskau ließ nicht lange auf sich warten: "Widerlich, dass solch unverhohlener Rassismus Platz in russischen Verkaufsregalen hat", sagt Will Stevens, Sprecher der US-amerikanischen Botschaft in Moskau.

Kein Einzelfall: Hitler-Tasse 2014

Der Vertrieb politisch unkorrekter Artikel, die oft in Fernost hergestellt und von dort vertrieben werden, sind keine Einzelfälle. Auch in Deutschland kam es Anfang April 2014 zu einem ähnlichen Fauxpas. Damals hatte die nordrhein-westfälische Möbelhauskette Zurbrüggen nach öffentlicher Empörung 175 verkaufte Tassen mit dem Konterfei Adolf Hitlers zurückgezogen. Ein chinesischer Zulieferer hatte den ehemaligen deutschen Diktator samt Reichsadler und Hakenkreuz beim Designen des ausgefallenen Trinkgefäßes offensichtlich nicht erkannt.

Quelle: www.pressetext.com/Florian Fügemann

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