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Lübeck würde bei Uni-Aus 20 000 Einwohner verlieren

Archivmeldung vom 12.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Kurz vor dem Krisentreffen zwischen Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, Bürgermeister Bernd Saxe und Vertretern von Hochschule und Wirtschaft am Sonntag gibt es neue Zahlen über die Folgen einer Schließung. Wirtschaftssenator Sven Schindler (SPD) legt Berechnungen vor, nach denen Lübeck in den kommenden acht Jahren 20000 Einwohner (derzeit 211716) verliert, wenn die Uni schließt.

Das berichten die Lübecker Nachrichten (Sonntag-Ausgabe). Schindler: "Wir werden dann 2018 deutlich unter 200000 Bürger liegen."

Grund für diesen Bevölkerungsrückgang: Rund 12000 Arbeitsplätze hängen an dem gesamten Wissenschaftsbetrieb, so Schindler. Das hätte drastische Konsequenzen für die städtischen Finanzen. Jeder Bürger bringe 600 Euro jährlich aus dem Finanzausgleich des Landes. Schindler: "Allein durch die Abwanderung würden wir zwölf Millionen Euro Finanzausgleich jedes Jahr einbüßen." Durch die Verkleinerung oder Abwanderung von Betrieben der Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft würden 15 Millionen Euro an Gewerbesteuer jährlich verloren gehen. Sven Schindler: "Von dem Wegfall der Uni würde sich die Hansestadt 20 Jahre lang nicht erholen." 

Quelle: Lübecker Nachrichten

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