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Sachsen-Anhalt: Finanzen Hochwasser wird teurer

Archivmeldung vom 27.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gabi Eder / pixelio.de
Bild: Gabi Eder / pixelio.de

Das verheerende Hochwasser von 2013 wird für Sachsen-Anhalt deutlich teurer als erwartet. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. Ein von Bund und Ländern bereitgestelltes Paket von 2,3 Milliarden Euro wird nicht ausreichen, um die Schäden zu beseitigen.

Das räumt das Finanzministerium in einem der MZ vorliegenden Schreiben ein. Die Lücke wird auf 508 Millionen Euro beziffert. Zum Vergleich: Sämtliche Ausgaben des Landes in diesem Jahr belaufen sich auf 11,5 Milliarden Euro.

Noch im August 2018 hatte das Finanzministerium versichert, die Fluthilfe werde ausreichen. Jetzt listet das von Finanzstaatssekretär Michael Richter (CDU) unterzeichnete Schreiben erhebliche Mehrkosten auf. Der Wiederaufbau von Straßen, Brücken und anderer Infrastruktur in den Kommunen soll statt 944 Millionen Euro zusätzliche 200 Millionen Euro kosten. Die Schäden an Hochwasserschutzanlagen, veranschlagt auf 394 Millionen Euro, sollen nun weitere 300 Millionen Euro verschlingen. Und Kultureinrichtungen brauchen statt 82 Millionen Euro 7,5 Millionen Euro mehr.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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