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Mutmaßlicher Polizistenmörder von Kusel kündigte Schüsse bei Freunden an

Archivmeldung vom 28.06.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.06.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bewerten, Akte, Prüfen, Korrigieren, Fälschen, Richter, Staatsanwalt, Prüfer (Symbolbild)
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Bild: Jorma Bork / pixelio.de

Andreas S., Hauptangeklagter im Prozess um die Polizistenmorde im Landkreis Kusel, soll in der Vergangenheit mehrfach angekündigt haben, zu schießen, falls er beim Wildern ertappt werde. Das geht aus Ermittlungsakten hervor, die der stern exklusiv einsehen konnte.

So sagte etwa ein langjähriger Jägerfreund von S. aus, dieser habe erzählt, dass er grundsätzlich eine Schrotflinte bei sich habe - und sich damit den Weg freischießen werde, falls er beim Wildern kontrolliert werde. Weitere Personen, die S. gut kannten, berichteten der Polizei von ähnlichen Äußerungen.

S. steht seit vergangener Woche in Kaiserslautern vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in der Nacht auf den 31. Januar zwei Polizisten getötet zu haben. Der 39-jährige Angeklagte hatte sich beim Prozessauftakt über seinen Verteidiger auf Notwehr berufen. Er räumte Schüsse auf den 29-jährigen Polizisten Alexander K. ein, die er allerdings nur abgegeben haben will, weil auf ihn geschossen worden sei. Die Tötung einer 24-jährigen Polizeischülerin schob er auf seinen mutmaßlichen Wilderei-Komplizen Florian V..

Aus den Ermittlungsunterlagen zum Fall ergibt sich ein anderes Bild. Monatelang haben die Ermittler mit enormen Aufwand die Tatnacht rekonstruiert, in der die Polizisten bei einer Landstraße in Rheinland-Pfalz erschossen wurden. Nach stern-Informationen sprechen die Ermittlungsergebnisse dafür, dass S. beide Morde in der Tatnacht ausgeführt hat. So habe er beide Polizisten erst niedergeschossen. Dann soll er sie auf den Rücken gedreht und mit Kopfschüssen aus nächster Nähe getötet haben.

Quelle: Gruner+Jahr, STERN (ots)

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