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Mehr als jedes zweite Baby hatte 2020 bei seiner Geburt bereits Geschwister

Archivmeldung vom 04.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Eigenes Werk /OTT

Im Jahr 2020 kamen nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) von insgesamt etwa 770 000 Neugeborenen rund 360 000 (47 %) als erstes Kind zur Welt. 270 000 (35 %) Babys wurden als zweites Kind und 140 000 als drittes oder weiteres Kind (18 %) der Mutter geboren.

Im Vergleich zum Jahr 2009, als die Angaben zur vollständigen Geburtenfolge der Frau zum ersten Mal im vereinigten Deutschland erhoben wurden, haben sich die Zahlen und die Anteile der ersten und weiteren Kinder spürbar verändert. Im Jahr 2009 wurden mit rund 665 000 Geburten noch etwa 105 000 weniger Kinder geboren als 2020. Der Anteil der ersten Geburten war damals mit 50 % höher, derjenige der zweiten (34 %) sowie der dritten und weiteren Geburten (16 %) dagegen niedriger als im Jahr 2020.

In Westdeutschland war 2020 die Geburtenzahl nach vorläufigen Ergebnissen um etwa 100 000 höher als 2009. Die Anteile der ersten und weiteren Kinder entsprachen der Verteilung in Gesamtdeutschland und haben sich im Vergleich zu 2009 geringfügig zugunsten der zweiten und weiteren Geburten verschoben.

In den ostdeutschen Flächenländern war dagegen 2020 die Geburtenzahl ähnlich hoch wie im Jahr 2009. Allerdings hat sich hier die Verteilung nach der Geburtenfolge stärker verändert als in Westdeutschland. Während der Anteil der ersten Kinder in Ostdeutschland von 52 % (2009) auf 43 % (2020) sank, nahmen die Anteile der zweiten Kinder von 34 % auf 37 % sowie der dritten und weiteren Kinder von 15 % auf 20 % zu. Zu dieser Entwicklung haben zwei Faktoren beigetragen: Zum einen haben in den letzten Jahren mehr deutsche Frauen ein zweites oder weiteres Kind zur Welt gebracht. Zum anderen ist der Anteil der Geburten durch ausländische Mütter gestiegen, die häufiger zwei oder mehr Kinder bekommen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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