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Furcht vor zu hohen Staatsschulden und Inflation hat stark zugenommen

Archivmeldung vom 26.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Deutschen blicken angesichts der Krise um den Euro deutlich sorgenvoller in die Zukunft als noch vor drei Monaten. An erster Stelle steht die Furcht, dass die Staatsschulden nicht mehr zu bewältigen sind. Im Sorgenbarometer des Hamburger Magazins stern erklärten drei von vier Bürgern (76 Prozent), sie hätten davor große oder sehr große Angst, 14 Prozentpunkte mehr als bei der jüngsten Erhebung Anfang Februar.

An zweiter Stelle (59 Prozent, + 3 Punkte) folgt die Sorge um die Sicherheit der Renten. Gewachsen ist auch die Furcht, die Politiker seien mit den Problemen überfordert. Mit 59 Prozent (+ 4 Punkte) liegt sie nun an dritter Stelle. Etwas geringer geworden ist die Sorge, dass die Kinder in Deutschland keine vernünftige Ausbildung erhalten (58 Prozent, - 3 Punkte). Auf Platz fünf steht die Angst, dass sich der Zustand der Umwelt verschlechtert (56 Prozent, + 2 Punkte), gefolgt von der Furcht vor steigender Arbeitslosigkeit (55 Prozent, - 4 Punkte). Unter den Erwerbstätigen hat letztere gegen den Gesamttrend zugenommen: 23 Prozent von ihnen fürchten aktuell einen Jobverlust, 4 Punkte mehr als vor drei Monaten.

Stark zugenommen hat auch die Sorge vor einer Inflation. 54 Prozent der Bürger sagten, sie hätten Angst, dass die Preise und Lebenshaltungskosten steigen, 10 Prozentpunkte mehr als noch Anfang Februar. Auch die Angst vor einem Konjunktureinbruch ist gestiegen (49 Prozent, + 8 Punkte). Dass es zu Spannungen mit Ausländern kommen könnte, befürchten 32 Prozent (-7 Punkte). Eher gering ist die Angst der Deutschen, Opfer einer Gewalttat zu werden: Mit 19 Prozent Nennungen liegt sie an letzter Stelle.

Datenbasis: 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 19. und 20. Mai 2010, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Institut: Forsa. Auftraggeber: stern

Quelle: stern

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