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Zentralrat droht mit Boykott der Vertriebenenstiftung

Archivmeldung vom 13.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert eine Neuausrichtung der umstrittenen "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" und droht ansonsten mit Boykott.

Im Nachrichtenmagazin "Spiegel" warnte Salomon Korn, Vertreter des Zentralrats im Stiftungsrat: Wenn das Thema Vertreibung "nicht im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen" dargestellt werde, werde er sein Amt zunächst ruhen lassen. Gegebenenfalls werde der Zentralrat das Gremium auch verlassen. "Wir werden keine Alibifunktion ausüben. Es gibt für uns klare Grenzen", sagt Korn. Der Zentralrat kritisiert die Rolle des Bundes der Vertriebenen (BdV) in der Stiftung und verlangt, dass die Verstrickung späterer BdV-Funktionäre in der Nazi-Zeit aufgeklärt werde. Nach Informationen des "Spiegel" hatte auch der Vertreter des Zentralrats im Wissenschaftlichen Beraterkreis, der Frankfurter Historiker Raphael Gross, deshalb intern mit seinem
 Rücktritt gedroht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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