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Berliner Studenten helfen in Kreuzberger Obdachlosenunterkunft

Archivmeldung vom 07.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Eine Studentin auf dem Weg in die Kreuzberger Notübernachtung für Obdachlose. Bild: "obs/Zenjob"
Eine Studentin auf dem Weg in die Kreuzberger Notübernachtung für Obdachlose. Bild: "obs/Zenjob"

In Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Berlin der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. unterstützt das Personalservice-Startup ZENJOB im Rahmen der Social Weeks die Kreuzberger Notübernachtung für Obdachlose mit studentischen Aushilfen. Nach dem Motto "Helfen und dabei Geld verdienen" übernimmt das Startup die Gehälter der überlassenen Helfer. Die Aktion läuft noch bis Ende Februar.

Im Dezember 2018 eröffneten die Johanniter eine Notübernachtung für Obdachlose in der Kreuzberger Gerhart-Hauptmann-Schule. Für 66 Männer und 34 Frauen bietet das Gebäude in der Ohlauer Straße in Berlin-Kreuzberg eine Übernachtungsmöglichkeit. Das Personalservice-Startup ZENJOB (www.zenjob.de) bietet Studierenden nun erstmalig die Möglichkeit, die Notunterkunft montags bis freitags in den Abend- und Nachtschichten zu unterstützen. Hierbei übernimmt ZENJOB auch deren Bezahlung mit einem Stundenlohn in Höhe von 10,50 Euro.

Die Aufgaben der Studierenden reichen vom Empfang der Gäste in der Unterkunft bis hin zur Zubereitung von Mahlzeiten. Außerdem stehen die jungen Erwachsenen den Gästen während deren Aufenthalt als Ansprechpartner zur Verfügung. Neben den Studierenden sind auch die Mitarbeiter des Startups selbst dazu aufgerufen, im Obdachlosenheim auszuhelfen.

Allein in Berlin vermittelt ZENJOB monatlich rund 5.000 flexible Jobs auf Stundenbasis via App an Studenten. Neben den üblichen Einsatzmöglichkeiten, wie beispielsweise als Bürohilfe oder Service-Kraft, erhalten "ZENJOBBER" nun zum ersten Mal auch soziale Jobangebote auf ihr Smartphone. Die Resonanz der Studenten ist ausschließlich positiv: "Unsere Schicht startete um 22:00 Uhr. Während der Nacht war es sehr ruhig. Morgens wurde es belebter und wir kamen mit den Gästen der Notunterkunft ins Gespräch. Man merkt sofort, dass alle Mitarbeiter mit ganzem Herzen dabei sind. Der Job ist wirklich sehr bereichernd. In einer einzigen Nacht lernt man viel - auch über sich selbst", so Lucy Ann Tittel, eine FU-Studentin, die über die ZENJOB-App regelmäßig Geld verdient.

ZENJOB-Gründer und Geschäftsführer Fritz Trott über das soziale Projekt: "Während der Social Weeks lernen die Studierenden, wie wichtig persönliches Engagement ist. Unsere Generation möchte Teil von etwas Sinnstiftendem sein, das nachhaltig etwas verbessert und anderen Menschen hilft. Und auch wenn wir noch ein junges Unternehmen sind, und unser Fokus auf unserer Software liegt, wollen wir einen Beitrag leisten. Man kann schließlich auch als Tech-Startup die Zukunft menschlicher gestalten. Wir freuen uns, wenn wir durch unsere Aktion junge Erwachsene dazu bewegen können, sich langfristig für benachteiligte Menschen einzusetzen".

Björn Teuteberg, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Berlin, freut sich über die Hilfe: "Wir freuen uns sehr über das große Engagement der Studenten. ZENJOB geht mit gutem Beispiel voran und übernimmt soziale Verantwortung. Je mehr helfende Hände vor Ort sind, desto besser können wir uns um unsere Gäste kümmern. Studenten kommen in der Notunterkunft mit Menschen in Berührung, die sie sonst nicht treffen. Das verändert oft ihre persönliche Perspektive auf das Leben".

Quelle: Zenjob (ots)

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