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Philologenverband lehnt "Freischuss"-Regelung für Abiturienten ab

Archivmeldung vom 26.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Philologenverband in NRW lehnt eine "Freischuss"-Regelung für Abiturienten ab. "Es könnte dann passieren, dass das NRW-Abitur bundesweit nicht mehr anerkannt wird", sagte Verbandschefin Sabine Mistler der "Rheinischen Post".

Einige Bundesländer hätten bereits mit den Abitur-Prüfungen begonnen. Eine solche Freischuss-Regelung berge überdies terminliche Probleme: "Im Herbst müssen sich die Schüler ja bereits an den Universitäten einschreiben." Um die Abiturienten zu entlasten, müssten Mistler zufolge hingegen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, ihnen eine größere Auswahl bei den Abituraufgaben zu ermöglichen. Die SPD-Opposition in NRW hatte am Montag für die Abiturienten einen "Freischuss" gefordert.

Damit könnte jeder sein Abitur im Herbst freiwillig wiederholen, etwa wenn er oder sie mit der Note nicht zufrieden ist. Dies würde dann nicht als Fehlversuch gewertet. SPD-Fraktionsvize Jochen Ott zufolge stünden die Schüler damit weniger unter Druck, viele seien vor den anstehenden Prüfungen wegen der schwierigen Bedingungen im Distanzunterricht sehr nervös.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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