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Zahl der ersatzlos ausgefallenen ICEs deutlich gesunken

Archivmeldung vom 06.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Von Sebastian Terfloth User:Sese_Ingolstadt - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Im Fernverkehr der Deutschen Bahn sind zuletzt deutlich weniger ICEs ersatzlos ausgefallen als noch zu Jahresbeginn. "Von April bis Juni 2019 fielen im Mittel 0,8 Prozent der ICE-Züge und 0,7 Prozent der IC-Züge pro Tag auf dem gesamten Laufweg ersatzlos aus", heißt es in der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine FDP-Anfrage, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Dienstagsausgaben berichten.

Die ICE-Ausfälle sind demnach gegenüber dem Zeitraum Januar bis März "um fast die Hälfte reduziert worden". Auf Nachfrage machte eine Bahnsprecherin keine Angaben dazu, wie viele Fernzüge genau im zweiten Quartal ausgefallen sind. Für den Zeitraum Januar bis März hatte der Konzern dagegen Angaben gemacht. Demnach waren im ersten Quartal im Schnitt circa ein Prozent der Fernzüge ersatzlos ausgefallen, was damals etwa 900 von 75.000 Fahrten entsprach. Der FDP-Verkehrspolitiker Torsten Herbst sagte dem RND, der Rückgang der ersatzlosen Ausfälle von Fernzügen im Vergleich zum ersten Quartal sei begrüßenswert.

"Dennoch zeigt die weiterhin viel zu hohe Zahl der Zugausfälle pro Tag, dass die Deutsche Bahn AG von einem grundsätzlichen Durchbruch bei der Zuverlässigkeit noch ein ganzes Stück entfernt ist", so der Bundestagsabgeordnete. "Die Leidtragenden sind wie immer die Bahnreisenden." Für externe Ausfallgründe trage die Bahn zwar keine Schuld: "Wartungsmängel, fehlende Züge und fehlendes Personal liegen aber klar in der Verantwortung des Bahn-Konzerns. Und hier muss die DB in Zukunft deutlich besser werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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