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Deutscher Stanford-Professor startet Internet-Uni

Archivmeldung vom 30.01.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.01.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Sebastian Thrun 2006 Bild: "null0" / de.wikipedia.org
Sebastian Thrun 2006 Bild: "null0" / de.wikipedia.org

Informatik-Professor Sebastian Thrun will die Hochschulausbildung weltweit revolutionieren und eine Internet-Uni starten. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, wird der renommierte Robotik-Experte von der Stanford University vom 20. Februar kostenlose Online-Kurse über seine neue Firma Udacity anbieten. Für seine erste Web-Vorlesungsreihe hatten sich vergangenes Jahr 160.000 Studierende aus mehr als 190 Ländern angemeldet.

Der aus Deutschland stammende Thrun wird seine zwei neuen Vorlesungsreihen für Teilnehmer ohne Vorkenntnisse öffnen. In einem Kurs will er Studenten in sieben Wochen das Programmieren einer Internet-Suchmaschine wie Google beibringen. In einem zweiten erklärt er, wie man ein selbst fahrendes Auto entwickelt. Vom traditionellen Vorlesungskonzept entfernt er sich dabei weit. Er will Wissen als Quiz vermitteln. In die Videos streut er ständig Multiple-Choice-Fragen ein. Erst wer sie per Tastatur und Maus beantwortet, kann weiter zuschauen. Jede Woche wird Thrun Hausaufgaben mit festgelegtem Abgabetermin verteilen, die automatisch durch Computer kontrolliert werden.

Wie Thrun im Gespräch mit "Focus" bestätigte, will er keine Gebühren nehmen. "Ich habe kein Geschäftsmodell, aber ich mache mir über Geld keine Sorgen", sagt er. "Wenn ich jeden Online-Studenten am Ende um eine freiwillige Spende von einem Dollar bitten würde, käme schon mehr zusammen, als ich mit Studiengebühren einnehmen könnte." Thrun gehört zu den führenden Experten für künstliche Intelligenz. Für den Internetkonzern Google entwickelte er den Dienst StreetView mit und baute ein Auto, das ohne Fahrer im Straßenverkehr navigieren kann. Seine Festanstellung an der Stanford University hat er gekündigt. "Nachdem ich 160.000 Studenten online unterrichtet habe, kann ich nicht mehr Vorlesungen für 200 an der Uni halten", so der Informatiker.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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