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In Nordrhein-Westfalen wurden 2795 schulpflichtige Kinder zurückgestellt

Archivmeldung vom 02.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Anders als die meisten Bundesländer will NRW den Einschulungs-Stichtag nicht vorziehen. "Hierzu gibt es in der Landesregierung keine Planungen", sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Dies sei auch nicht notwendig, weil seit Kurzem ein ärztliches Attest ausreiche, um Kinder ein Jahr zurückstellen zu lassen, wenn sie noch nicht schulreif seien. Gebauer nannte dazu erstmals konkrete Zahlen: Für das Schuljahr 2018/19 seien landesweit 2795 Rückstellungen ausgesprochen worden bei einer Gesamtzahl von 158.629 i-Dötzchen.

"Die Zurückstellungsverfahren wurden weitestgehend positiv entschieden", so die Schulministerin. NRW schlägt damit einen anderen Weg ein als die meisten Bundesländer. Nur in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg und Berlin gilt noch der Stichtag 30. September. Kinder, die bis zu diesem Tag sechs Jahre alt werden, werden noch im selben Jahr eingeschult. Damit werden auch Fünfjährige bereits schulpflichtig. Eine Eltern-Petition in NRW mit mehr als 40.000 Unterzeichnern fordert, den Einschulungs-Stichtag auf den 30. Juni vorzuziehen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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