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Diebstähle aus fahrenden LKW: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen vier Tatverdächtige

Archivmeldung vom 02.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Im Fall der spektakulären Diebstähle aus fahrenden Lastwagen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund gegen vier Tatverdächtige. Das berichtet das "Westfalen-Blatt". Die Zahl der Verdächtigen könne sich noch weiter erhöhen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Barbara Vogelsang, dem Blatt. Zudem sei es möglich, dass es sich um mehrere Banden handele, die für das sogenannte "Truck Robbery" in Frage kämen.

Die Polizei Dortmund hat auf Anweisung des Landeskriminalamtes eine Sonderkommission eingerichtet, die die Täter fassen soll, die auf Autobahnen in NRW auf spektakuläre Weise wertvolle Waren wie Elektroartikel, Handys und Notebooks aus fahrenden Lastwagen stehlen. Seit November 2012 seien NRW-weit 50 Fälle dieser Diebstähle bekanntgeworden, sagte Vogelsang. Die Beutezüge finden immer nachts statt. Betroffen sind Speditionen und Paketdienste. Der bisherige Schaden wird mit mehr als 250.000 Euro angegeben.

Weitere Erkenntnisse gebe es inzwischen auch über die Vorgehensweise der Täter, sagte die Behördensprecherin dem Westfalen-Blatt. Bei den Raubzügen seien die Täter mit drei Fahrzeugen unterwegs. Ein Auto setzte sich vor den Lastwagen, der ausgeplündert werden soll. Dieses Auto verlangsame sein Tempo und bremse den Lkw aus, sagte Vogelsang. Ein zweites Fahrzeug fahre bei weiterhin hohem Tempo dicht hinter den Lkw. Einer der Täter steige bei voller Fahrt durch das Schiebedach auf die Motorhaube und flexe dann Türen oder Rolltor des Lastwagens auf. Der Dieb, der sich in Lebensgefahr begibt, klettert dann auf die Ladefläche und wirft die Beute in einer Kurve oder einem Baustellenbereich dem Komplizen im Auto zu. Ein drittes Täterfahrzeug sichere die nur wenige Minuten dauernde halsbrecherische Aktion ab. Dieser Pkw lasse auf zweispurigen Autobahnen ein Überholen anderer Autofahrer nicht zu, so dass es kaum Zeugen für die spektakulären Diebstähle gebe.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler verfügen die Täter nicht über Insiderwissen in Logistikzentren, heißt es in dem Zeitungsbericht. Somit sei der Inhalt der Ladung vor den Raubzügen nicht bekannt. Die Diebe müssten zunächst die Kartons aufreißen um festzustellen, ob sich die Tat auch lohne.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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