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Bochum: 30 ungebetene Gäste:

Archivmeldung vom 18.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Polizei Bochum
Bild: Polizei Bochum

Nun stellen Sie sich mal Folgendes vor: Samstagmorgen, die Sonne lacht und Sie genießen eine frische Tasse Kaffee. Es könnte kaum schöner sein...wäre da nicht dieses Surren. Huch, ist das etwa eine Wespe, die da durch die Wohnung fliegt?

Zunächst lassen Sie sich von dem kleinen Tier nicht weiter aus der Ruhe bringen - bis Sie feststellen, dass sich noch mindestens 29 weitere ungebetene Gäste in Ihrer Wohnung aufhalten. Jetzt bloß nicht in Panik ausbrechen! Schnell die 110 gewählt und auf Hilfe warten...

So in etwa passiert am Samstag, 16. Juli, in der Wohnung einer 88-jährigen Bochumerin. Als die Seniorin weder Hausmeister noch andere Helfer erreichen konnte, wusste sie sich nicht anders zu helfen als gegen 8.30 Uhr den Notruf der Polizei zu wählen. Drei Polizeibeamte der Wache Mitte machten sich unverzüglich auf den Weg zu der 88-jährigen Bochumerin. In der Wohnung angekommen staunten sie nicht schlecht: In der Wohnung der Frau flogen mindestens 30 Wespen wild umher. Die Tiere hatten sich Zutritt durch ein geöffnetes Fenster verschafft. Vermutlich verwechselten sie ihr Zuhause, ein Wespennest an der Hausfassade, mit der Wohnung der Bochumerin.

Die Polizeikräfte verwiesen die kleinen Störenfriede mittels einfacher körperlicher Gewalt zunächst aus der Wohnung. Verletzt wurde hierbei niemand, auch die Wespen nicht.

So weit so gut. Aber was nun? Die zutraulichen Insekten schienen sich von der Wohnungsverweisung nicht beeindrucken zu lassen. Da hilft nur eines: die Fenster schließen! Leichter gesagt als getan, wenn man die aktuellen sommerlichen Temperaturen bedenkt.

Doch den eingesetzten Beamten kam eine Idee: So begaben sie sich schnell zu einem nahegelegenen Geschäft und kauften auf eigene Kosten ein Fliegengitter für die Seniorin. Anschließend zeigten sie noch handwerkliches Geschick und brachten das Gitter am Wohnungsfenster der Bochumerin an.

Das Fazit des tierischen Einsatzes: 30 Wohnungsverweisungen, ein angebrachtes Fliegengitter und eine glückliche 88-Jährige.

Quelle: Polizei Bochum (ots)

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