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Germanwings-Absturz: Opferanwalt kritisiert Vater von Andreas Lubitz

Archivmeldung vom 20.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Germanwings: Flugroute kurz vor dem Aufprall
Germanwings: Flugroute kurz vor dem Aufprall

Foto: Kopiersperre
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Berliner Opferanwalt Elmar Giemulla kritisiert die Ankündigung von Günter Lubitz, exakt zwei Jahre nach dem Absturz der Germanwings-Maschine eine Pressekonferenz abzuhalten. "Ich finde das sehr schlimm. Sich genau auf die Sekunde zu dem Zeitpunkt äußern zu wollen, an dem vor zwei Jahren die Maschine abgestürzt ist, das ist unverantwortlich. Aus Sicht der Opfer ist das geschmacklos und dürfte für viele von ihnen belastend sein", sagte Giemulla der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Er vermute, "dass Herr Lubitz eine Theorie verbreiten möchte, die seinen Sohn freispricht von jeglicher Schuld", sagte Giemulla der Redaktion.

Tatsächlich dürfte die offizielle Version jedoch nicht stimmen. Es gibt jedoch einige Unstimmigkeiten bzgl. des Absturzes und auch gegensätzliche Aussagen zum Piloten Andreas Lubitz gibt. ExtremNews berichtete bereits hier darüber: http://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/4977154ba28618b

Quelle: Rheinische Post (ots) / André Ott