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Heimbach: 81-Jährige Opfer falscher Polizeibeamter

Archivmeldung vom 24.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Symbolbild: Warnung vor Trickbetrügern am Telefon
Symbolbild: Warnung vor Trickbetrügern am Telefon

Erneut haben sie zugeschlagen: falsche Polizeibeamte, die sich mittels einer fadenscheinigen Geschichte das Vertrauen einer Seniorin erschlichen und sie somit um ihre Ersparnisse gebracht haben. Gegen 19:40 Uhr meldete sich der männliche Anrufer das erste Mal bei der 81-Jährigen aus Heimbach. Er tischte ihr die Geschichte vermeintlicher Einbrecher auf, die angeblich festgenommen worden seien.

Zum Schutze ihres Eigentums wurde die Frau schließlich angewiesen, ihre Ersparnisse an einem zuvor vereinbarten Ort zu deponieren. Bis 01:40 Uhr hielt der Anrufer die Seniorin schließlich in Atem. Mehrmals wurde sie durchgestellt, musste Nummern von Geldscheinen durchgeben und wurde so durchweg beschäftigt - was auch dazu dient, dass die Opfer in der Leitung gehalten werden und nicht Angehörige oder besser, die Polizei, alarmieren können. Einziges Hilfsmittel: sofort Auflegen!

Dies tat die Rentnerin jedoch nicht, sondern folgte den schroffen Weisungen der angeblichen Ermittler. Am Ende legte sie mehrere tausend Euro in eine Tonne und beobachtet zunächst ein Fahrzeug, später auch eine männliche Person, die mit der Abholung selbst in Verbindung gestanden haben könnten. Ob dem so war, konnte sie nicht sehen, da erneut das Telefon klingelte. So sind diese Hinweise nun Gegenstand der Ermittlungen.

Wenn auch Sie Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen geben können, die mit dieser skrupellosen Tat in Verbindung stehen könnten, dann melden Sie sich bitte umgehend unter der Rufnummer 02421 949-6425 und teilen Sie uns Ihre Beobachtungen mit. Vielleicht kann Ihr Indiz helfen, diese schlimme Straftat aufzuklären.

Quelle: Polizei Düren (ots)

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