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Charlotte Knobloch glaubt "Jude" wäre wieder Schimpfwort auf Schulhöfen

Archivmeldung vom 03.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Charlotte Knobloch Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Charlotte Knobloch Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden, hat sich entsetzt gezeigt über den Fall eines jüdischen Schülers, der nach Antisemitismus-Vorfällen seine Berliner Schule verlassen hat. Ihrer Ansicht nach wäre dies kein Einzelfall, ohne jedoch konkrete Beispiele nennen zu wollen. Immer wieder und immer öfter werden jüdische Schülerinnen und Schüler angefeindet, ausgegrenzt oder sogar körperlich angegriffen - weil sie Juden sind", sagte Knobloch der "Heilbronner Stimme". Von wem die jüdischen Schüler genau angegriffen werden sollen, lies sie offen.

Die Bezeichnung "Jude" sei ihrer Meinung nach "längst wieder ein Schimpfwort auf den Schulhöfen ebenso wie im Fußballstadion". Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern fügte hinzu, es dürfe nicht sein, "dass jüdische Menschen sich nicht mehr trauen, ihre Religion anzugeben oder diese offen zu zeigen. Leider ist dies schon vielfach bittere Realität - im Deutschland des 21. Jahrhunderts." Es sei Aufgabe von Politik und Zivilgesellschaft, diesen inakzeptablen Zustand zu beenden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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