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Bombe des Paars aus Oberursel gefährlicher als bisher bekannt

Archivmeldung vom 09.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Rohrbombe, die in der vergangenen Woche bei der Festnahme des islamistischen Ehepaars Halil und Senay D. in Oberursel sichergestellt wurde, hätte bei einer Explosion größeren Schaden anrichten können, als bisher bekannt. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen war die Bombe funktionsfähig und unter anderem mit Nägeln und Metallsplittern gefüllt, schreibt der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Dadurch hätte sie erhebliche Verletzungen auch bei weiter entfernt stehenden Personen verursachen können.

Eine ähnlich konstruierte Bombe wurde beim Anschlag auf den Boston-Marathon vor zwei Jahren verwendet. Erstmals hat sich der Vater des mutmaßlichen Bombenbauers Halil D. zu den Vorwürfen gegen seinen Sohn geäußert.

Tahir D. aus Kassel sagte dem "Spiegel", sein Sohn habe ihn aufgefordert, häufiger in die Moschee zu gehen. Der Kontakt sei in den vergangenen Jahren jedoch immer weniger geworden. Der Vater sagt, er könne sich nicht erklären, warum sein Sohn eine Bombe gebaut haben könnte. "Er hat eine glückliche Familie, glückliche Kinder, er ist normal in die Moschee gegangen. Warum soll er das Glück seiner Familie aufs Spiel setzen?"

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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