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Synodenpräses und Ratsvorsitzende gratulieren ehemaliger Präses Irmgard Schwaetzer zum 80. Geburtstag

Archivmeldung vom 05.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
EKD Sitz in Hannover
EKD Sitz in Hannover

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zum heutigen 80. Geburtstag der ehemaligen Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, haben ihre Nachfolgerin im Amt, Anna-Nicole Heinrich, und die EKD-Ratsvorsitzende, Annette Kurschus, die Glückwünsche der Synode und des Rates übermittelt und Schwaetzer für ihr langjähriges Engagement in der evangelischen Kirche gedankt.

"Niemals empfindet man die Hand Gottes stärker über sich, als wenn man die Jahre seines vergangenen Lebens betrachtet", erinnerte die EKD-Ratsvorsitzende in ihrem Gratulationsschreiben an einen Ausspruch Martin Luthers. "Ich wünsche Dir, dass Du es im Blick zurück auf acht gelebte Jahrzehnte so ähnlich sagen kannst - und daraus Zuversicht schöpfst für die Wege, die vor Dir liegen", so Kurschus. Sie danke Gott dafür, "dass und wie Du da bist." Schwaetzers Zugewandtheit, und darin die Verbindlichkeit und zugleich Entschiedenheit, stehe ihr eindrücklich vor Augen, wenn sie daran denke, wie die ehemalige Synoden-Präses ihr Amt ausgefüllt habe. Es bleibe "eine große Dankbarkeit für Dich als Menschen, für Dein reiches Leben, für Deinen großen Dienst in unserer Kirche", so die Ratsvorsitzende.

Die Präses der EKD-Synode, Anna-Nicole Heinrich, würdigte in ihrer Gratulation insbesondere Schwaetzers Einsatz für junge Menschen in der Kirche. "Du hast nie Angst vor Veränderungen gehabt, sondern Weiterentwicklung vorangetrieben und Potential in Neuem gesehen. Dafür möchte ich Dir auch persönlich danken, denn gerade in der Beteiligung junger Menschen in der Kirche hat sich dadurch viel bewegt", so Heinrich. Schwaetzers Synodenleitung habe sich durch Weitblick und ihr sicheres Gespür für Themen ausgezeichnet. "Du bist hartnäckig und beharrlich an den Dingen drangeblieben, die wichtig oder einfach dran waren." Sie sei zutiefst dankbar für Schwaetzers großen persönlichen Einsatz an Kraft und Zeit, aber auch für die Bereitschaft Erfahrungen zu teilen, so Heinrich: "Meine Rolle in der Kirche wäre nicht dieselbe, ohne Ermöglicherinnen wie Dich."

Irmgard Schwaetzer wurde 1942 in Münster (Westfalen) geboren. Sie studierte Pharmazie in Passau, Münster und Bonn. Nach ihrer Promotion 1971 war die Apothekerin bis 1980 als leitende Angestellte in Unternehmen der pharmazeutischen Industrie und der Konsumgüterindustrie tätig. Die FDP-Politikerin war von 1980 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1987 bis 1991 war sie Staatsministerin im Auswärtigen Amt, anschließend bis 1994 Bundesministerin für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Seit 2009 gehört Präses Schwaetzer der Synode der EKD an, ebenso der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen in der EKD. Zur Präses der EKD-Synode wurde Schwaetzer erstmals im November 2013 gewählt. Im Mai 2015 wurde sie für eine weitere Amtszeit gewählt, die im Mai 2021 endete. Vor wenigen Tagen wurde Schwaetzer als Stiftsfrau des Klosters Heiligengrabe im nördlichen Brandenburg eingeführt.

Quelle: EKD - Evangelische Kirche in Deutschland (ots)

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