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Toilette oder Taschentuch - wo bei deutschen Paaren die Liebe aufhört

Archivmeldung vom 12.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/Tempo"
Bild: "obs/Tempo"

46 Prozent der Deutschen gehen ungeniert voreinander aufs Klo - aber das benutzte Taschentuch des Partners verwenden nur 14 Prozent freiwillig. Wie es um das Hygiene-Verhalten deutscher Paare bestellt ist, zeigt der "Tempo Hygiene Check", eine repräsentative Studie von Tempo in Zusammenarbeit mit der Innofact AG zur Einstellung der Deutschen, Österreicher und Schweizer zu Hygiene und Umgangsformen.

Morgens auf dem stillen Örtchen: Sie putzt sich die Zähne. Plötzliches Plätschern unterbricht die Stille - er musste mal. Zu viel Offenheit im Bad - keine große Sache oder Beziehungsdrama? "Das kann man als Vertrautheit deuten - oder als Nachlassen der Höflichkeit", sagt Moritz Freiherr Knigge, Experte für Umgangsformen. "Eine gewisse Distanz ist Voraussetzung für ein höfliches Miteinander. Ich kann nur empfehlen: Nicht zu viel offenlegen - intime Dinge für sich zu behalten, das fördert die Höflichkeit. Aber wenn Menschen sich daran nicht stören, warum nicht?".

Schatz, gib mir mal das Klopapier!

Klotür absperren oder offen lassen? Gerade am Anfang einer Beziehung herrscht zu diesem Thema Unsicherheit. Für die Hälfte der befragten Deutschen (51 Prozent) ist voreinander auf die Toilette gehen grundsätzlich ein Zeichen von Vertrautheit und erst ok, wenn "man eine Weile zusammen ist". Tatsächlich tun das 46 Prozent der Deutschen. 16 Prozent ist es sogar egal, ob sie klein oder groß müssen. Dabei sind Frauen sensibler als Männer: 12 Prozent erledigen vor ihrem Partner ihr kleines oder großes Geschäft, bei Männern sind es 19 Prozent. Neben dem Geschlecht scheint auch das Alter zu enthemmen: Bei den 14- bis 19-Jährigen gehen lediglich 7 Prozent voreinander aufs Klo, unter den 50- bis 59-Jährigen sind es schon 20 Prozent. Noch aufgeschlossener als die Deutschen sind die Schweizer: Hier gehen rund 28 Prozent vor dem Partner aufs Klo - egal, ob groß oder klein.

Schatz, gibst Du mir mal (D)ein Tempo?

Gemütlicher Sonntagsbummel mit dem Partner, die Nase läuft, kein Taschentuch dabei. "Schatz hast Du mal ein Tempo?" Hat er - aber leider nur ein benutztes! Und nun? Lediglich 14 Prozent der Befragten hätten kein Problem damit, in das benutzte Taschentuch des Partners zu schnäuzen; nur im absoluten Notfall würden das die Hälfte (50 Prozent), 27 Prozent finden das "eklig" und ziehen lieber die Nase hoch. Die deutschsprachigen Schweizer sind hier pragmatischer als die Deutschen: 28 Prozent würden kurzerhand zum Taschentuch des Partners greifen.

Welchen Hygiene-Ansprüchen muss man(n) genügen?

Es muss ja nicht jeden Tag das komplette Kopf-bis-Fuß-Pflegeprogramm sein, aber einen gewissen Hygiene-Anspruch haben die Deutschen schon an ihre Partner: Über 90 Prozent der Befragten stellen an ihren Schatz die gleichen (64 Prozent) oder sogar höhere Hygiene-Ansprüche (28 Prozent) als an andere. Dabei sind Frauen mit 32 Prozent anspruchsvoller als Männer (25 Prozent). Das gilt auch in der Frage nach den absoluten Hygiene No-Gos: 44 Prozent der Frauen aber nur 33 Prozent der Männer sehen rot, wenn der/die Partner/in nicht weiß, was sich in Sachen Hygiene und Umgangsformen gehört.

Über die Studie "Tempo Hygiene Check"

Tempo hilft seit 2012 gemeinsam mit Moritz Freiherr Knigge beim gepflegten hygienischen Umgang im täglichen Miteinander. In der Umfrage wurde zunächst das Verhalten und die Einstellung der Deutschen in punkto Hygiene-Manieren untersucht. Die repräsentative Studie "Tempo Hygiene Check" wurde von der Innofact AG im Auftrag von Tempo durchgeführt. Im Rahmen der Online-Befragung wurden im Zeitraum vom 26. Juli bis zum 2. August 2012 insgesamt 2.525 Personen in Deutschland, in Österreich und der Schweiz befragt. In der Schweiz wurde die deutsch- und französischsprachige Schweiz abgefragt. Zahlen gerundet.

Quelle: Tempo (ots)

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