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EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm zum Terroranschlag in Neuseeland

Archivmeldung vom 15.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Heinrich Bedford-Strohm (2019)
Heinrich Bedford-Strohm (2019)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Heinrich Bedford-Strohm, Jahresempfang der Evangelische Akademie Tutzing am 17.1.2019 / #EATutzing" / Eigenes Werk

Zum Terroranschlag in Christchurch/Neuseeland äußert sich der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, wie folgt: "Neuseeland ist heute zu einem Ort von Schmerz und Trauer geworden. Dutzende Menschen wurden heimtückisch ermordet, als sie in Moscheen friedlich zum Gebet versammelt waren."

Bedford-Strohm weiter: "Die abscheuliche Tat entsetzt mich zutiefst. Die digitale Multiplikation des Horrors beschreibt die zynischen Abgründe des Terrorismus unserer Tage. Meine Gedanken sind bei den Getöteten, den Verletzten und ihren Angehörigen. Hass und Gewalt gegen Menschen gleich welcher Religion, Herkunft oder Weltanschauung sind durch nichts zu rechtfertigen. Das biblische Wort aus den Herrnhuter Losungen für den heutigen Tag ruft uns Christinnen und Christen dazu auf, entschieden gegen Terror und Unrecht einzustehen: "Schafft Recht und Gerechtigkeit und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand und bedrängt nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen und tut niemand Gewalt an!" (Jeremia 22,3).

Quelle: EKD Evangelische Kirche in Deutschland (ots)


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