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Berliner Politik und Gläubige erfreut über Papst-Predigt im Olympiastadion

Archivmeldung vom 14.06.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
Benedikt XVI. Bild: Tadeusz Gorny / de.wikipedia.org
Benedikt XVI. Bild: Tadeusz Gorny / de.wikipedia.org

Berliner Politiker und katholische Laien haben die Entscheidung des Erzbistums Berlin, den Auftritt des Papstes ins Berliner Olympiastadion zu verlegen, begrüßt. "Wenn das wirklich so ist, ist das eine gute und richtige Entscheidung", sagte der Diözesanratsvorsitzende Wolfgang Klose, der sich vor Wochen im Berliner "Tagesspiegel" für eine Verlagerung des Gottesdienstes ins Stadion ausgesprochen hatte. "Es ist gut, dass die Kirche Entscheidungen auch überdenkt, wenn es Kritik gibt."

Er habe nach dem Plädoyer für das Olympiastadion viele positive Rückmeldungen nicht nur aus den Berliner Kirchengemeinden und Dekanaten, sondern aus dem ganzen Erzbistum erhalten: "Viele Menschen haben sich für die Papstmesse bislang nicht angemeldet, weil sie Angst vor mehrstündigem Stehen bei schlechter Sicht hatten", sagt Klose. Die Sorge, dass der Papst am Ende vor einem halbleeren Stadion spricht, könne er nicht nachvollziehen. "Ich glaube, dass wir das Stadion voll kriegen können oder es zumindest gut füllen werden", sagt Klose. Die Berliner Politik begrüßte den Wechsel des Veranstaltungsorts. CDU- Spitzenkandidat Frank Henkel sprach von einer guten Entscheidung, "um vielen Menschen die Begegnung mit dem Heiligen Vater zu ermöglichen". Wolfgang Brauer, Abgeordneter der Linken, sagte, der Papstbesuch sei für viele Menschen von Bedeutung - "dann soll man dem auch Rechnung tragen".

Der Grünen-Abgeordnete Oliver Schruoffeneger sagte der Zeitung: "Der Papst und die katholischen Gemeinden gehören zu dieser Stadt". Papst Benedikt XVI. wird seine Messe bei seinem Berlin-Besuch am 22. September nach Tagesspiegel-Informationen nun doch im Olympiastadion abhalten. Bisher war dafür der Platz vor dem Schloss Charlottenburg vorgesehen. Das Erzbistum Berlin wollte den Umzug am Dienstag nicht bestätigen. Allerdings ist für Mittwoch eine Erklärung geplant. Mit über 40 000 Anmeldungen für die Messe am Schloss war dort die Kapazität erschöpft. Im Olympiastadion finden rund 75 000 Besucher Platz.

Quelle: Der Tagesspiegel

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