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Kassenpatienten müssen 2022 mit Beitragserhöhungen rechnen

Archivmeldung vom 14.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Geld aus der Tasche ziehen, Steuern, Steuererhöhung, Abgaben, Abgabenerhöhung und Betrug (Symbolbild)
Geld aus der Tasche ziehen, Steuern, Steuererhöhung, Abgaben, Abgabenerhöhung und Betrug (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Einem Großteil der Kassenpatienten droht im kommenden Jahr eine Beitragserhöhung. Das berichtet die "Bild" unter Berufung auf AOK und Barmer. Demnach müsse der Zusatzbeitrag ab Januar um bis zu 0,7 Punkte steigen.

"Wenn die Bundesregierung keine weiteren Zuschüsse für die Krankenkassen beschließt, würde der Zusatzbeitrag von derzeit 1,3 auf 2 Prozent ansteigen", so der stellvertretende Vorsitzende des AOK-Bundesverbandes Jens Martin Hoyer der "Bild".

Insgesamt würde der Beitrag (Grundbeitrag plus Zusatzbeitrag) dann 16,6 Prozent des Bruttolohns betragen. Bei einem Bruttolohn von 3.000 Euro pro Monat müsste ein Beschäftigter im Jahr 126 Euro mehr bezahlen. "Den Krankenkassen fehlen insgesamt 1,9 Milliarden Euro", begründet auch der Vorstands-Chef der Barmer, Christoph Straub, die drohende Beitragserhöhung. Nötig sei eine Aufstockung der Zuschüsse durch die Bundesregierung um sieben Milliarden Euro, forderte Barmer-Chef Straub. Dann könnten die Beiträge stabil bleiben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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