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Ermittler zu Messerangriff: Keine Hinweise auf Kontakte zu Islamisten

Archivmeldung vom 10.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Nach dem Messerangriff in einem S-Bahnhof in Grafing bei München gibt es bisher keine Hinweise auf Kontakte des mutmaßlichen Täters zu islamistischen oder salafistische Strukturen. Auch eine Radikalisierung über islamistische Propaganda-Videos habe nicht festgestellt werden können, so die Ermittler am Dienstag. Das bedürfe jedoch weiterer Überprüfung.

Ein Zeuge und auch der Täter hätten jedoch einen "Allahu akbar"-Ruf bestätigt. Der 27-Jährige aus dem Raum Gießen habe den Tatort offenbar zufällig gewählt, auch eine Beziehung zu den Opfern bestehe bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht. Bei der Vernehmung habe der mutmaßliche Täter einen "eher wirren Eindruck" gemacht. Es sei schwer, plausible Auskünfte von ihm zu erhalten, das mache die Aufklärung schwierig.

Bisher sei kein Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Besitz von Betäubungsmitteln gegen den 27-Jährigen festgestellt worden, er habe aber angegeben, Drogen konsumiert zu haben.

Wendt: Polizei kann Bevölkerung nicht gänzlich vor Messerattacken schützen

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sieht keine Möglichkeit, die Bevölkerung gänzlich vor Messerattacken wie der in Grafing zu schützen. "Wir können nicht auf jeden Bahnhof rund um die Uhr Polizisten stellen", sagte Wendt der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Im Fall von Grafing lobte er die Arbeit der Polizei: "Der Täter ist schnell festgenommen und verhört worden. Besser geht es nicht", sagte Wendt.

Hermann: Grafinger Messerstecher hatte offenbar psychische Probleme

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat bestätigt, dass der Mann, der am Dienstag an einem S-Bahnhof in Grafing bei München vier Menschen niedergestochen hatte, offenbar psychische Probleme und auch Drogenprobleme hatte. Der 27-Jährige habe seine Tat eingeräumt, so Hermann. Der Mann aus Hessen sei bereits wegen psychischer Auffälligkeit in Erscheinung getreten.

Nach Angaben der Polizei hatte der 27-jährige Deutsche gegen 05:00 Uhr unvermittelt mehrere Männer am S-Bahnhof beziehungsweise in der S-Bahn mit einem Messer angegriffen und dabei vier Männer verletzt. Ein 56-Jähriger verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Täter habe Äußerungen bei der Tat gemacht, die auf eine politische Motivation schließen ließen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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