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Asylrechtsberater Armbruster: "Ehrenamt muss ein Zusatz sein"

Archivmeldung vom 04.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

"Ehrenamt muss ein Zusatz sein", sagte der Asylrechtsberater Manuel Armbruster im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". Zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember erklärte er: "Ehrenamt ist eine tolle Sache. Aber der Staat darf nicht darauf bauen, dass Freiwillige die Grundversorgung gewährleisten." Stattdessen müsse der Staat unabhängige Beratungsstellen langfristig finanzieren, um eine Kontinuität von deren Arbeit zu gewährleisten.

Armbruster, der in der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen (KuB) in Berlin-Kreuzberg zu aufenthalts- und asylrechtlichen Fragen berät, forderte außerdem, ausreichend Fortbildungen und Räume zum Austausch für Flüchtlingshelfer anzubieten. "Viele der ehrenamtlichen Helfer waren vor allem zu Anfang weder qualifiziert noch ausgebildet. Und dann wurden sie mit extremen Situationen konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet waren. Da ist es wichtig, dass man sein eigenes Handeln reflektiert."

Quelle: neues deutschland (ots)

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