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Anschlag auf BVB-Bus: Polizei findet Bekennerschreiben

Archivmeldung vom 12.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de
Bild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Polizei ein Bekennerschreiben in Tatortnähe gefunden. Das sagte Sandra Lücke von der Staatsanwaltschaft Dortmund am Dienstabend vor Journalisten. In dem Schreiben werde Verantwortung für den Anschlag übernommen. Die Echtheit würde derzeit noch überprüft und über den weiteren Inhalt könne aus ermittlungstaktischen Gründen nichts gesagt werden. Die Ermittlungen würden wegen eines versuchten Tötungsdeliktes geführt, so die Staatsanwältin.

Neben den drei detonierten Sprengsätzen sei auch noch ein vierter Gegenstand gefunden worden, dessen Echtheit als Sprengsatz aber ebenfalls noch nicht feststehe. Die Polizei geht von einem "gezieltem Angriff auf die Mannschaft des BVB" aus. Das sagte Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange. Für den nächsten Tag bereite sich die Polizei auf einen Großeinsatz vor, unter anderem auch mit Sprengstoffhunden am Stadion, damit das am Dienstag ausgefallene Spiel sicher nachgeholt werden könne.

"Die hundertprozentige Sicherheit kann es nie geben", so Dortmunds Polizeipräsident. Unterdessen wurde BVB-Spieler Marc Bartra noch am Dienstagabend operiert. Er habe eine gebrochene Speiche im rechten Handgelenk sowie diverse Fremdkörper im Arm, teilte der BVB mit. Die Einstufung sei von "leichter Verletzung" mittlerweile auf "schwere Verletzung" geändert worden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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