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Geldautomaten: Mehr als die Hälfte der Sprengungen scheitert

Archivmeldung vom 04.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Explosion (Symbolbild)
Explosion (Symbolbild)

Bild: Alfred Heiler / pixelio.de

In Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr schon 92 Geldautomaten gesprengt worden, wie aus einer Auswertung des Landeskriminalamtes (LKA) hervorgeht, die der "Rheinischen Post" vorliegt.

Immer häufiger müssen die Täter ohne Beute verschwinden. So blieb es in 50 der 92 Fälle bei Versuchen. Die Ermittler führen das unter anderem darauf zurück, dass die Banken ihre Geldautomaten mittlerweile deutlich besser sichern als noch vor einigen Jahren. Insgesamt 29 Mal und damit am häufigsten schlugen die Täter in diesem Jahr bei der Commerzbank zu. Es folgen Sparkasse (26), Volksbank (17) und die Deutsche Bank (13). Gesprengt wurden die Geldautomaten landesweit - sowohl in Großstädten wie Bochum, Bielefeld, Bonn, Krefeld, Köln, Aachen, Wuppertal und Düsseldorf wie auch in ländlicheren Gegenden wie Emsdetten, Werdohl, Simmerath, Herzogenrath und Borken. Insgesamt fünfmal und damit am häufigsten mussten Kräfte der Polizeibehörde Aachen ausrücken; gefolgt von den Polizeibehörden Köln und Essen (je vier Einsätze) und Dortmund und Bochum (mit je drei).

Quelle: Rheinische Post (ots)

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