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Weniger Einsätze von Steuerfahndern

Archivmeldung vom 30.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: GG-Berlin / pixelio.de
Bild: GG-Berlin / pixelio.de

Im vergangenen Jahr sind die Einsätze deutscher Steuerfahnder drastisch gesunken. 2012 rückten die Fahnder nach Recherchen des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" zu knapp 24.000 Einsätzen aus, um Steuerhinterziehern auf die Schliche zu kommen. Das sind rund 14 Prozent weniger Einsätze als noch im Jahr zuvor.

In Baden-Württemberg fielen die Besuche der Fahnder bei Steuersündern um ein Viertel, Hessen verzeichnete ein Minus von einem Drittel. In Nordrhein-Westfalen reduzierten die Fahnder ihre Einsätze um rund 17 Prozent. Dennoch stiegen die Mehreinnahmen des Fiskus durch die Arbeit der Fahndungsstellen um fast 40 Prozent auf rund drei Milliarden Euro. Der Grund dafür war, dass sich die Fahnder auf lohnende Fälle konzentrierten, die sich auf angekauften Steuer-CDs fanden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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