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Deutsches Schulsystem: Präsident der Leibniz-Sozietät Rainer E. Zimmermann beklagt "ungenügende Allgemeinbildung"

Archivmeldung vom 09.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

"Ungenügende Allgemeinbildung, reflexive Nachlässigkeit bis hin zu grassierender Lese-, Schreib- und Denkschwäche sowie ausgehungerter SMS-Syntax" - eine solche Entwicklung in der Gesellschaft beklagt der Philosophieprofessor Rainer E. Zimmermann, neuer Präsident der Leibniz-Sozietät, im Interview mit der Tageszeitung "neues deutschland".

Diese Phänomene hätten sich in letzter Zeit leider potenziert. Vor allem unter Jugendlichen habe sich das "Konzentrationsfenster" für wissenschaftliche Diskurse verengt, so der Wissenschaftler. Zimmermann (Jg. 1951) hat Physik und Mathematik, Philosophie und Literaturwissenschaften an der TU und FU Berlin studiert, lehrte an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München und nahm Gastprofessuren unter anderem in Cambridge und Bologna wahr. Seit dem 4. Juli steht er der 1993 in Berlin gegründeten Leibniz-Sozietät vor, die laut ihrem Selbstverständnis die Tradition der vom Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz im Jahr 1700 initiierten Kurfürstlich-Brandenburgischen Sozietät der Wissenschaften fortsetzt.

Quelle: neues deutschland (ots)

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