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Cool im Meeting, cool beim Kuscheln - verändert der Job den Charakter?

Archivmeldung vom 04.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/Bauer Media Group, Maxi/Maxi"
Bild: "obs/Bauer Media Group, Maxi/Maxi"

Der Job nimmt einen großen Teil des Lebens ein. Verständlich also, dass er auch Einfluss auf Angewohnheiten und die Persönlichkeit hat. Wer wünscht sich da nicht einen Job, der den eigenen Stärken und Neigungen entspricht und schließlich das Positive in einem hervorbringt? "Je mehr dies der Fall ist, desto glücklicher und zufriedener sind wir auf lange Sicht damit", erklärt der Experte Prof. Michael Kastner vom Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin.

Auf Feierabendmodus umzuschalten, wenn man abends nach Hause kommt, fällt vielen schwer. "Durch Smartphones und unsere ständige Erreichbarkeit verschwimmen die Grenzen zwischen Privatleben und Job zunehmend", so der Arbeitspsychologe. Das Gleiche gilt auch für Persönlichkeitseigenschaften. Man eignet sich manches an, um im Beruf erfolgreich zu sein. "Je mehr Druck im Arbeitsumfeld herrscht, desto mehr sind wir gezwungen, uns anzupassen und eventuell Werte zu verschieben", erklärt Kastner weiter. Aber nicht nur nervige Angewohnheiten, sondern auch die Laune nehmen wir mit nach Hause. Sei es die Freude bei einer Gehaltserhöhung oder die Enttäuschung bei Nichterreichen der Quartalszeilen. Deswegen ist es umso wichtiger, einen Arbeitsplatz zu wählen, der gut tut.

Und so wird man Jobticks wieder los

Da viele sich dieser schleichenden Veränderung gar nicht bewusst sind, ist man auf offene und ehrliche Worte von Freunden und den Liebsten angewiesen. Außerdem sollte man wieder mehr Zeit und Energie in Dinge investieren, die nicht mit dem Job zusammenhängen: beispielsweise nach Feierabend die neue Bar an der Ecke ausprobieren. Anstatt sich direkt aufs Sofa zu legen, lieber noch einen kurzen Abstecher zum Sport zu machen. Und wenn nichts mehr hilft: alles auf Null stellen und es in der Zukunft in einem anderen Job besser machen.

Quelle: Bauer Media Group, Maxi (ots)

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