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Heinsberg kann Coronavirus-Quarantäne nicht mehr kontrollieren

Archivmeldung vom 11.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Rolf van Melis / pixelio.de
Bild: Rolf van Melis / pixelio.de

Das Gesundheitsamt im Kreis Heinsberg kann nicht mehr kontrollieren, ob sich die vielen wegen des Coronavirus unter häusliche Quarantäne gestellten Personen an die Auflagen halten. Bei der anfangs einstelligen Zahl der Verdachtsfälle seien Überprüfungen noch möglich gewesen, sagte eine Sprecherin des Kreises Heinsberg auf Anfrage der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Inzwischen seien aber zu viele Menschen von der Quarantäne betroffen. Der Kreis habe aber mit der Kooperationsbereitschaft der Bewohner gute Erfahrungen gemacht, als sich alle Teilnehmer einer Karnevalsitzung freiwillig gemeldet hätten, bei der auch einer der Infizierten war. Die Sprecherin sagte: "Wir gehen davon aus, dass sich die Bürger an die verordneten Maßnahmen halten." Der Kreis Heinsberg ist mit 323 Infizierten und einen Todesfall (Stand: Dienstag) die am stärksten betroffene Region in Deutschland.

Leopold Museum bis Ende März zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus geschlossen

Aufgrund des Erlasses der Österreichischen Bundesregierung und der damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus bleibt das Leopold Museum von 11. März bis Ende März 2020 geschlossen.Die Leopold Museum-Privatstiftung schließt sich damit der am Dienstag 10. März im Rahmen der Bundesmuseen-DirektorInnenkonferenz getroffenen Entscheidung zu einer einheitlichen Vorgangsweise an. Das Leopold Museum folgt mit der temporären Hausschließung den Empfehlungen des ministeriellen Erlasses zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der BesucherInnen und MitarbeiterInnen.

Coronavirus: Micus Strategieberatung verschiebt Symposium

Das für den 23. April 2020 geplante Fachsymposium anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Micus Strategieberatung wird nach intensiver Auseinandersetzung mit der aktuellen Corona-Ausbreitung verschoben. Das Beratungshaus, das Tausende von Bürgern, Unternehmen, Schulen sowie Gewerbegebiete, Krankenhäuser und Hochschulen ans Glasfasernetz gebracht hat, reagiert damit auf aktuelle Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Dazu gehören die Reduzierung von sozialen Kontakten und die Reduzierung der Reisetätigkeit.

"Die Verschiebung unserer seit langem geplanten Vortragsveranstaltung zum 20-jährigen Firmenjubiläum ist uns nicht leicht gefallen. Da wir unsere Verantwortung gegenüber Kunden, Partnern und Mitarbeitern sehr ernst nehmen und deren Sicherheit an erster Stelle steht, war diese Entscheidung für uns ohne Alternative", so Dr. Martin Fornefeld, Geschäftsführer der Micus Strategieberatung. Die Unternehmensveranstaltung für Kunden und Geschäftspartner wird am 17. September 2020 im Düsseldorfer "Malkasten" nachgeholt. Aktualisiertes Programm und Einladung werden folgen.

Kulturrat: Auch private Großveranstaltungen absagen

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, fordert, auch private Großveranstaltungen in Berlin wegen der Corona-Gefahr abzusagen. Im Inforadio vom rbb sagte Zimmermann am Mittwoch, die Entscheidung von Kultursenator Klaus Lederer (Linke), die großen Säle der staatlichen Berliner Bühnen zu schließen, sei richtig und verantwortungsvoll: "Einfach schon deshalb, weil in diese Kultureinrichtungen ganz besonders viele ältere Menschen hineingehen, die auch zu der größten Risikogruppe zählen".

Zimmermann erwartet, dass diese Vorgaben früher oder später auch für private Veranstaltungen gelten werden: "Wenn wir das Virus in Schach halten wollen, dann kann es nicht nur sein, dass die öffentlich geförderten Einrichtungen geschlossen werden. Wir brauchen vernünftige Vorgaben, wo eben auch klar ist, unter welchen Bedingungen kann man zum Beispiel spielen oder ein Museum offenhalten und unter welchen Bedingungen nicht."

Zimmermann sagte weiter, "natürlich wird sich der Virus nicht danach entscheiden, ob das eine öffentliche Einrichtung ist oder eine private". Wenn das Virus gefährlich ist, müsse man die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Außerdem fordert der Kulturrat-Geschäftsführer einen Notfallfonds. Gerade freiberufliche Künstlerinnen und Künstler bräuchten jetzt finanzielle Hilfe.

Buchmesse BUCH PLAN B abgesagt

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Autorinnen und Autoren, liebe Freunde, leider spitzt sich die aktuelle Corona-Entwicklung in der Stadt Berlin offensichtlich zu. So empfahlen die Berliner Amtsärzte, auf Kultur- und Sportveranstaltungen in der Stadt zu verzichten, um eine Erweiterung der Infektionswege zu verhindern. Sie richteten an die Gesundheitsverwaltung der Stadt die dringliche Aufforderung, sämtliche Kulturveranstaltungen in Berlin zu untersagen. Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung der ND GmbH entschieden, die für diesen Freitag und Samstag am nd-Verlagsstandort Franz-Mehring-Platz 1 in Berlin-Friedrichshain geplante alternative Buchmesse BUCH PLAN B kurzfristig abzusagen. Wir bedauern dies außerordentlich, müssen uns aber leider dieser höheren Gewalt unterwerfen. Soweit die schlechte Nachricht.

Die gute: Wir setzen ab sofort den BUCH PLAN C in Kraft und werden ab Donnerstag bis auf weiteres die Präsentationsfläche des nd-Shops im Foyer unseres Hauses erweitern, um die Möglichkeit zu haben, die Novitäten und Programmvorschauen der am BUCH PLAN B teilnehmenden Verlage dem interessierten Publikum zugänglich zu machen. Deshalb unsere Bitte an die Verlage, uns die bereits zugesandte Ware weiterhin auf Kommission zu überlassen und nicht zurückzuordern. Verlage, die mit einem eigenen Stand vertreten gewesen wären, können uns ihre Titel noch zukommen lassen, damit auch diese präsent sind. BUCH PLAN B werden wir nach Beruhigung der Corona-Lage und Aufhebung der damit im Zusammenhang stehenden Sanktionen zeitnah nachholen und rechtzeitig darüber informieren. Das betrifft auch unser Programm der Gespräche und Lesungen mit den eingeladenen Autorinnen und Autoren. Wir lassen uns nicht unterkriegen und werden uns weiterhin für das gedruckte Wort einsetzen. Wir hoffen auf Ihr/Euer Verständnis und eine tatkräftige Mitarbeit an Plan C.

Tanzen vor leeren Rängen, Aktive auf einem Abstand von mindestens zwei Metern? Undenkbar!

Tanzschulunternehmerverband Swinging World sagt für seine Videoclip-Tanzschiene "Dance4Fans" vorerst alle Turniere ab! Für Tausende von Dance4Fans-Tänzerinnen und -Tänzern war gestern ein rabenschwarzer Tag: Die gesamte Dance4Fans-Turnierserie wurden seitens der Organisatoren abgesagt. Betroffen davon ist sogar die Deutsche Meisterschaft, die Ende Mai im nordrhein-westfälischen Heiligenhaus hätte stattfinden sollen. Hintergrund sind die aktuell durch die einige Bundesländer erlassenen Verfügungen zu Großveranstaltungen aller Art. Der Tanzschulunternehmerverband Swinging World und die jeweiligen örtlichen Veranstalter sahen aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Sachen "Corona-Virus" zur ersatzlosen Streichung keine Alternative.

Denn Contests, die unter diesen Vorzeichen stattfinden würden, stellten - neben der Gefahr einer Ansteckung - womöglich all das infrage, was Dance4Fans ausmacht: Freude am Tanzen in großer Gemeinschaft von Tänzerinnen und Tänzern aus der gesamten Bundesrepublik und den Nachbarländern. Tanzen vor leeren Rängen, Aktive auf einem Abstand von mindestens zwei Metern? Undenkbar! Swinging World betrachtet die Absage als reine Vorsichts- und Fürsorgemaßnahme, die mithelfen soll, allen Beteiligten (also Aktiven, deren Familien, Schlachtenbummlern, Funktionären und Veranstaltern) die Bürde einer individuellen Entscheidung abzunehmen. Nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge, planen Dance4Fans-Organisationsteam und Veranstalter eine Wiederaufnahme des Contest-Betriebes eventuell noch vor den Sommerferien. Dies gilt unter dem Vorbehalt der in Deutschland dann in Bezug auf den Corona-Virus herrschenden Verhältnisse.

Coronavirus: Apotheker sagen Veranstaltungen bis Juni ab

Die Apothekerschaft sagt auf Bundesebene interne und externe Veranstaltungen ab, vorläufig bis Anfang Juni 2020. "Apotheker sind essentiell für die Versorgung der Patienten - wegen Coronaviren in der nächsten Zeit noch mehr als sonst. Deshalb müssen wir vermeiden, dass sich möglicherweise Heilberufler auf Apotheker-internen Veranstaltungen infizieren. Dies könnte die flächendeckende Versorgung durch die wohnortnahen Apotheken gefährden - das dürfen wir nicht riskieren", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Von der Absage betroffen sind der Managementkongress der Pharmazeutischen Zeitung in Mallorca (geplant für 1. bis 4. April), das Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbands in Berlin (geplant für 22./23. April) und der Fortbildungskongress pharmacon der Bundesapothekerkammer in Meran/Italien (geplant für 7. bis 12. Juni 2020). Abgesagt wurden auch interne Veranstaltungen wie die Mitgliederversammlungen des Deutschen Apothekerverbands und der Bundesapothekerkammer. Schmidt: "Wir prüfen derzeit, wie wir interne Sitzungen durch andere Formate wie z.B. Videokonferenzen ersetzen können." Das ABDA-Sommerfest war für den 27. Mai 2020 geplant und fällt ebenfalls aus. Auf Landesebene wurden von Apothekerkammer und -verbänden ebenfalls bereits Veranstaltungen abgesagt.

Quelle: Rheinische Post (ots) / Leopold Museum (ots) / MICUS Strategieberatung GmbH (ots) / Rundfunk Berlin-Brandenburg / Neues Deutschland (ots) / Unternehmerverband der Tanzschule (ots) / ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände (ots)


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