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Cassidian-Chef Zoller hält Cyberattacken für gefährlicher als Terrorismus

Archivmeldung vom 09.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Chef der EADS-Rüstungs- und Sicherheitssparte Cassidian, Stefan Zoller, warnt vor Cyberattacken auf staatliche Behörden und Unternehmen. Nach dem 11. September 2001 sei die Bedrohungslage "Richtung Terrorismus" gegangen, sagte Zoller der "Zeit". "Die größte heutige Gefahr für unsere Sicherheit sind Hackerattacken aus dem Internet", warnte er.

Selbst im eigenen Unternehmen fühlt sich der Manager bedroht: "Es kommt vor, dass ich einen Anrufer abrupt beende, um zu verhindern, dass Geschäftsgeheimnisse in das Datennetz gelangen. Dennoch erlebe ich es auch in meiner Firma, dass empfindliche Daten über die Smartphones per E-Mail, SMS oder durch die Anrufe selbst transportiert werden."

Zoller, dessen Unternehmen mit der Bundeswehr schon lange über den Kauf von Drohnen verhandelt, verteidigte den umstrittenen Einsatz unbemannter Flugzeuge: "Die Fähigkeiten solcher Systeme werden immer besser. Sie erzeugen ein Lagebild über ein gewisses Gebiet. Wie das eingesetzt wird, ist Sache der Nutzer." Er räumte allerdings ein, dass auch Drohnen zum Angriffsziel von Cyberattacken werden könnten: "Wie jede andere elektronisch gesteuerte Quelle auch."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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