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Helmut Schmidt gegen Berliner Stadtschloss

Archivmeldung vom 07.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Berliner Stadtschloss: Die Humboldt-Box auf dem Schlossplatz soll über den geplanten Neubau des Berliner Schlosses informieren. Bild: ExtremNews
Berliner Stadtschloss: Die Humboldt-Box auf dem Schlossplatz soll über den geplanten Neubau des Berliner Schlosses informieren. Bild: ExtremNews

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat sich gegen die geplante Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses ausgesprochen. "Ich würde es nicht wieder aufbauen", erklärte Schmidt in der "Zeit". "Ich frage mich ganz grundsätzlich: Was soll das eigentlich? Ob das breite Publikum dieses Schloss wirklich will, das bezweifele ich. Fragen Sie doch mal die Menschen in Gelsenkirchen oder Magdeburg, was denen daran liegt."

Schmidt kritisiert vor allem, dass nicht das Land Berlin, sondern der Bund den Großteil der Kosten für die Rekonstruktion zahlen soll. "Wer aber, bitte schön, braucht ein Bundesschloss?", fragte Schmidt. "Die Großartigkeit, mit der in Berlin das Geld anderer ausgegeben wird, ist phänomenal. Die Berliner waren schon immer groß, wenn es darum ging, sich von anderen aushalten zu lassen."

Schmidt äußerte sich auch kritisch zum Bau der Elbphilharmonie in Hamburg. "Wir brauchen keine weiteren architektonischen Ausrufezeichen." Schmidt bezeichnete das Bauvorhaben als "ziemlich neureich." Er fügte hinzu: "Die ganze Sache wird nur vorangetrieben, um möglichst großen Eindruck zu schinden. Mich erinnert diese Einstellung an Wilhelm II." Deshalb habe er es auch abgelehnt, dem Kuratorium der Elbphilharmonie beizutreten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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