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Falsche Polizisten am Telefon weiter aktiv

Archivmeldung vom 04.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Falsche Polizisten überall: Die Opfer solcher Betrüger fühlen sich häufig in die Enge getrieben.
Falsche Polizisten überall: Die Opfer solcher Betrüger fühlen sich häufig in die Enge getrieben.

Bild: : Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz /OTS

Bereits in der Vergangenheit berichtete die Dürener Polizei über falsche Polizisten, die vorwiegend Senioren derart am Telefon beeinflussen, dass sie Schmuck und Geld zur vermeintlichen Sicherstellung aushändigen. Diese Betrugs- bzw. Diebstahlsmasche dauert weiterhin an. Am Dienstag dieser Woche erhielt eine 69-jährige Dürenerin gegen 21:30 Uhr einen solchen Anruf. Auf ihrem Telefondisplay erschien eine fünfstellige Nummer, die mit der 110 endete.

Ein der Stimme nach jüngerer Mann erklärte der Frau, Polizeibeamter zu sein und dass man gerade Einbrecher festgenommen hätte. Da aber noch zwei Täter auf der Flucht sein sollen und die Wohnung der Frau das nächste Einbruchsziel sei, wurde sie aufgefordert, Angaben zu ihren Wertsachen wie Schmuck und Bargeld und zu eventuell vorhandenen Einbruchssicherungen zu machen. Im Verlaufe des Gespräches wurde die Angerufene jedoch stutzig und erklärte dem Mann, nun ihrerseits die Polizei anrufen zu wollen. Das Gespräch wurde durch den Anrufer daraufhin abrupt beendet.

Die Polizei warnt nochmals ausdrücklich vor dieser Masche:

  • Sollte sich ein Anrufer als Polizeibeamter ausgeben, lassen Sie sich den Namen nennen, rufen Sie die örtliche Polizei an und vergewissern Sie sich, dass der Anruf echt ist. Jeder echte Polizist hat für ein solches Vorgehen Verständnis.
  • Geben sie Fremden gegenüber nie Auskunft über ihre Wertgegenstände oder ihre Vermögensverhältnisse.
  • Händigen Sie nie Geld, Schmuck oder andere Wertsachen an Boten aus, auch nicht, wenn sie sich als Gesandte von Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht ausgeben.
  • Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung. Ziehen Sie jemanden hinzu, dem Sie vertrauen.

Für weitere Beratungen stehen Ihnen die Spezialisten der Kriminalprävention und des Opferschutzes als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie erreichen sie zu den Bürodienstzeiten unter der Telefonnummer 02421 949-8711.

Quelle: Polizei Düren (ots)

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