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Betrunkene Polizeischüler sollen Jugendliche schikaniert haben

Archivmeldung vom 23.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

Die Polizeischule in Eutin ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Wie das Landespolizeiamt den "Kieler Nachrichten" bestätigte, wird aktuell gegen drei Polizeischüler wegen Körperverletzung ermittelt. Nach Informationen der Zeitung sollen sich die 20, 21 und 24 Jahre alten Männer in Malente (Kreis Ostholstein) im betrunkenen Zustand als fertig ausgebildete Polizisten ausgegeben und Jugendliche bei einer "Kontrolle" schikaniert haben.

Der Vorfall ereignete sich bereits im Juli vergangenen Jahres und kam erst jetzt durch Mitschüler an die Öffentlichkeit. Sie nehmen Anstoß an dem "skandalösen" Verhalten ihrer Kommilitonen, die nach wie vor in der Ausbildung sind.

Die drei Polizeikommissars-Anwärter sollen in der Nacht des 24. Juli in Malente Jugendliche gestoppt haben. Als sich die Geschädigten zur Wehr setzten, soll es eine Rangelei gegeben haben, bei der ein Jugendlicher zu Boden gebracht und gefilzt wurde. Die Opfer alarmierten die Polizei. Eutiner Beamte stoppten wenig später das Trio. Atemalkoholtests ergaben bei den Polizeischülern Werte zwischen 1,85 und 2,30 Promille, schreiben die "Kieler Nachrichten" (Sonnabend-Ausgabe).

Quelle: Kieler Nachrichten (ots)

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