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Atomkraftgegner: Wir lassen uns nicht kriminalisieren

Archivmeldung vom 19.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: X-tausendmalquer
Bild: X-tausendmalquer

Zu den Äußerungen des niedersächsischen Innenminister Schünemann, beim diesjährigen Castor-Transport seien mehr gewalttätige Proteste zu erwarten, erklärt Luise Neumann-Cosel, Sprecherin der Anti-Atom-Initiative X-tausendmalquer: "Der Widerstand gegen den Castor-Transport nach Gorleben wird in diesem Jahr besonders groß und entschlossen - und besonders gewaltfrei sein. Die riesigen Anti-Atom-Aktionen der vergangenen Monate haben gezeigt, wie breit die Bewegung und wie bunt der Protest gegen die Hochrisikotechnologie Atomkraft inzwischen ist."

Luise Neumann-Cosel erklärt weiter: "Gegen die Pläne der Politik, noch mehr Atommüll zu produzieren und in Gorleben zu lagern, anstatt endlich AKWs abzuschalten, demonstrieren Zigtausende Menschen aller Altersklassen und Herkunft. Wenn die Politik an diesen Plänen festhält, wird sie erleben, dass unser Widerstand dagegen weiter zunimmt: an Größe, an Kreativität und an Entschlossenheit, aber nicht an Gewalt. Von der Ankündigung Schünemanns, man werde auf den Protest mit großer Polizeipräsenz reagieren, lassen wir uns nicht abschrecken. Wir werden den Castor-Transport mit oder ohne Begleitung der Polizei blockieren - als gewaltfreie Aktion zivilen Ungehorsams.

Gewaltfreien Widerstand gegen eine Technologie zu leisten, die täglich Leben und Gesundheit Tausender bedroht und unzähligen Generationen nach uns tödlich strahlenden Müll aufbürdet, halten wir für unsere Verantwortung und unsere Pflicht. Dafür lassen wir uns nicht kriminalisieren!

Dass Schünemann nun Zigtausende, die sich gegen unverantwortliche Atompolitik stellen, als gewaltbereite Gruppe abstempelt, ist empörend. Schünemann und seine Kolleginnen und Kollegen in Berlin müssen sich an denen, die ihre Verantwortung wahrnehmen und gegen Atomkraft protestieren, ein Beispiel nehmen: Auch sie müssen endlich verantwortlich handeln und AKWs abschalten, wie es die Mehrheit der Bevölkerung fordert."

Quelle: X-tausendmalquer

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