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CSU: Ordnungsamt soll gegen Berliner Auto-Brandstifter auf Nachtstreife gehen

Archivmeldung vom 20.08.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Jens Bredehorn / pixelio.de
Bild: Jens Bredehorn / pixelio.de

Die CSU fordert, gegen die Auto-Brandstiftungen in Berlin Mitarbeiter des Ordnungsamtes auf nächtliche Streife zu schicken. Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte "Bild am Sonntag": "So kann es mit den Auto-Brandstiftungen in Berlin nicht weiter gehen. Um das Eigentum der Bürger zu schützen, müssen die Ordnungsämter ihre vielen Mitarbeiter, die sonst überall in der Stadt die Parkautomaten überwachen, zu nächtlichen Patrouillendiensten gegen die Brandstifter heranziehen."

Der Christsoziale hält es auch für denkbar, dass die Berliner Polizei von kommerziellen Security-Unternehmen verstärkt wird: "Da Berlin in den letzten Jahren massiv Polizei-Planstellen abgebaut hat, muss man auch über den Einsatz privater Sicherheitsdienste nachdenken."

Innenexperte Mayer fordert Videoüberwachung von Problembezirken

Nach einer Serie von Brandanschlägen auf Privatautos in der Bundeshauptstadt Berlin fordern Innenexperten und die Polizei den Einsatz modernster Überwachungstechnik gegen die unbekannten Brandstifter. So fordert Stephan Mayer, innenpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe des Bundestages, als Reaktion auf die Brandanschläge eine konsequente Anwendung der Videoüberwachung. Mayer sagte dazu der "Bild-Zeitung": "Das Problem lässt sich nur mit einer Videoüberwachung der Brennpunkte und Problembezirke in den Griff bekommen." Der CSU-Politiker plädiert daher für einen "Feldversuch mit versteckten Kameras", der im Erfolgsfall auch auf ganz Berlin ausgeweitet werden könnte. Zur Begründung sagte der CSU-Politiker: "Es ist für die Berliner nicht länger zumutbar, dass sie nachts darum bangen müssen, ob sie am anderen Tag noch ein Auto haben oder nicht."

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Berlin, fordert den Einsatz modernster Überwachungstechnik, um die Feuerteufel fassen zu können. Pfalzgraf sagte dazu der "Bild-Zeitung": "Wir brauchen Zeppeline und Drohnen mit Wärmebildkameras, die ohne Fluglärm nachts Bilder liefern."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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