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Kinder müssen die Welt selbst erkunden

Archivmeldung vom 16.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Musikschule um 15.00 Uhr, anschließend Chinesisch-Unterricht und am Abend noch Ballett-Training. Der Ernst des Lebens beginnt für einige Kinder bereits mit ihrer Geburt - besonders dann, wenn die übereifrigen Eltern neben der mehrsprachigen Erziehung auch noch Wert auf die individuelle Talentförderung legen.

In der neuen Ausgabe von NIDO spricht Ranga Yogeshwar, Fernsehmoderator und Wissenschaftler, über die aktuellen Trends in der Kindererziehung.

Obwohl er selbst mit einem Mischmasch aus Englisch, Tamil, Hindi, Kannada, Deutsch und Französisch erzogen wurde, hält Ranga Yogeshwar nichts davon, seine Kinder mehrsprachig aufwachsen zu lassen. Dem Magazin NIDO sagte er: "Sprache ist doch dazu da, um Kommunikation mit anderen Menschen zu pflegen. Wir leben hier, also sprechen wir natürlich Deutsch miteinander." Viel wichtiger scheint ihm dagegen, die kindliche Neugier fördern: "Das Entscheidende ist die Lust am Entdecken. Jedes Kind entdeckt die ganze Welt neu." Yogeshwar sieht Eltern daher in der Pflicht, den eigenen Kindern die Zeit und die Freiheit zu geben, die Welt selbst zu erkunden.

Quelle: NIDO

 

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