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Kriminologe Pfeiffer für Vorratsdatenspeicherung

Archivmeldung vom 10.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Helmut J. Salzer / pixelio.de
Bild: Helmut J. Salzer / pixelio.de

Nach den Anschlägen von Paris fordert Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, die Vorratsdatenspeicherung im Kampf gegen den Terrorismus. Im Interview mit der hannoverschen "Neuen Presse" sagte Pfeiffer: "Man kann mit der Vorratsdatenspeicherung Kommunikationswege nachvollziehen und daran anknüpfend ermitteln." Mit Blick auf die Bluttat gegen das Satiremagazin "Charlie Hebdo" sagte der Kriminologe: "Wenn man einen Terrorverdächtigen erwischt hat, könnte man dessen Netzwerk aufdecken. Ist mit guten Grund zu befürchten, dass jemand aus diesem Netzwerk weitere Anschläge plant, hat man eine Chance, Terrorakte dieser Personen zu verhindern."

Die Vorratsdatenspeicherung wäre auch im Fall der rechtsextremen Terrorzelle NSU hilfreich gewesen. Die Angeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe sei erwischt worden, "aber man wusste nicht, wer ihre Helfershelfer waren", so Pfeiffer. "Auffällig war, dass unmittelbar nach der Selbsttötung ihrer beiden Komplizen gleichzeitig in verschiedenen Orten von Hand diese "Paulchen-Panther"-Filme verteilt wurden. Sie muss örtliche Helfer gehabt haben. Aber da wir keine Vorratsdatenspeicherung haben, bestand keine Chance herauszufinden, wer das war".

Quelle: Neue Presse Hannover (ots)

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